Nicola Tietze und Alisa Schuster siegen in Mannheim
Beim Sportfest in Mannheim wagten die Leichtathletinnen der LAV Asics Tübingen einen Formtest – mit ansprechenden Ergebnissen.
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Sieg mit fremdem Stab: Nicola Tietze. Archivbild: hajo
Mannheim. Der erste Hallenwettkampf des Jahres ist ein bisschen wie der Heilige-Drei-Königstag. Während viele Menschen am Königstag herausfinden, wie sich Wintertage auf das Gewicht ausgewirkt haben, erhält der Leichtathlet bei der Hallenpremiere eine Antwort auf die Frage, ob das Wintertraining bereits angeschlagen hat.
Für LAV-Dreispringerin Andrea Miller war es gar der erste Wettstreit nach fünf Jahren Pause. Sehr aufgeregt habe sie gewirkt, beobachtete Trainer Dorinel Andreescu, am Ende attestierte er seiner Athletin einen „super Auftakt“. 12,13 Meter und Platz zwei mit wenig Anlauf, so weit ist in Baden-Württemberg 2009 keine Frau gesprungen.
Die Sprungdisziplinen verliefen auch für zwei andere LAV-Athletinnen überaus zufriedenstellend. Neuzugang Alisa Schuster (weibliche Jugend A) knackte im Weitsprung die 6-Meter-Marke, hatte dabei jedoch unerlaubterweise die Plastilinschicht am Absprungbalken berührt. Die Kampfrichter befanden von sechs Versuchen Schusters nur zwei für gültig, einer davon, ein Sprung über 5,85 Meter, bescherte ihr aber Platz eins.
Nicola Tietze musste den Stabhochsprung der Frauen ohne ihre gewohnten Stäbe bestreiten, überquerte trotzdem ordentliche 3,80 Meter – gleichbedeutend mit dem Sieg.
Die B-Jugendliche Sarah Lieb belegte im B-Finale über 60 Meter in 8,44 Sekunden Platz fünf (Vorlauf: 8,38 Sekunden). Verena Tobis, ebenfalls Jugend B, stieß die Kugel trotz wenig Kugelstoßtraining im Winter auf 11,04 Meter und wurde Dritte.knu