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Vier TSG-Turnerinnen im Nationalkader

Marie-Sophie Hindermann feiert Comeback

Seit Januar sind die Nachwuchsturnerinnen Giulia Hindermann und Pia Tolle von der TSG Tübingen neu im deutschen Nationalkader.

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Thomas de marco
Die TSG Tübingen stellt mittlerweile ein Quartett für den deutschen Nationalkader mit der derzeit ... Die TSG Tübingen stellt mittlerweile ein Quartett für den deutschen Nationalkader mit der derzeit verletzten Kim Bui (links), Pia Tolle (Zweite von links), Giulia Hindermann (rechts) und Marie-Sophie Hindermann (Zweite von rechts).

Tübingen. Nach fast einjähriger Pause wegen eines Achillessehnen-Risse feiert Marie-Sophie Hindermann von der TSG Tübingen am Wochenende beim Weltcup in Cottbus ihr Comeback. „Sie hat sich gut an ihren alten Leistungsstand herangearbeitet“, sagt Bundestrainerin Ulla Koch, „beim Leistungstest am Wochenende in Berlin-Kienbaum war sie mit Abstand die Beste.“ Gefehlt hat bei diesem Test allerdings die deutsche Mehrkampfmeisterin Kim Bui (ebenfalls TSG), die nach ihrem Kreuzbandriss das Rehabilitations-Training aufgenommen hat.

Ebenfalls nicht dabei waren in Kienbaum die TSG-Turnerinnen Giulia Hindermann und Pia Tolle, obwohl beide seit Anfang des Jahres zum deutschen Nationalkader gehören. Giulia Hindermann fehlte wegen einer Lungenentzündung, Tolle wegen Problemen am Schienbein. Deshalb haben die beiden Tübinger Nachwuchsturnerinnen auch keine Chance mehr, sich für die Europameisterschaften Ende April in Birmingham zu qualifizieren.

Marie-Sophie Hindermann dagegen, die mittlerweile ihre Grundausbildung bei der Bundeswehr angeschlossen hat, dürfte für die EM fast gesetzt sein. „Wenn nichts dazwischenkommt, ist sie dabei“, betont Bundestrainerin Koch. „Ich freue mich riesig, dass ich wieder turnen kann“, sagt Marie-Sophie Hindermann vor ihrem Start in Cottbus, „ich bin auch wieder voll belastbar.“

Das nächste große Ziel für das komplette Quartett der TSG Tübingen sind die Weltmeisterschaften im Oktober in Birmingham. Giulia Hindermann und Tolle hätten durchaus Chancen, sich fürs Nationalteam, das in England an die Geräte geht, zu qualifizieren, erklärt Koch. Ob es für Bui bis dahin reicht, kann die Bundestrainerin nicht sagen: „Wir dürfen Kim nicht unter Druck setzen, sie muss erst richtig fit werden.“

10.03.2010 - 08:30 Uhr
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