680 Teilnehmer beim Proberennen vor dem Nikolauslauf
Leichtathletik: Post-SV Tübingen sieht sich gut vorbereitet auf den 4. Dezember – allerdings mit einer Ausnahme
Tübingen. Traditionell trifft sich drei Wochen vor dem Nikolauslauf die Läufergemeinde aus der Region zum Probelauf, inzwischen schon Kult auf der Originalstrecke auf Tübingens Höhen. Bei nebligem Novemberwetter wurde vom Vorsitzendenteam Post-SV, Wolfgang Amann und Heinrich Hempel, um 10 Uhr der Countdown zum Start heruntergezählt. Unter den 680 Teilnehmern waren 25 Zeitläufer, dabei auch Olympiasieger Dieter Baumann, der baden-württembergische Meister Timo Göhler und Marathon-Seniorenmeister Matthias Koch, die am Ende das Feld nach 1:30 Stunde ins Ziel führten.
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Auf der Strecke waren mit Richard Haumann und Eberhard Estler erstmals auch zwei radelnde Ärzte, die ein waches Auge auf die Läufer hatten. Doch eingreifen mussten sie nicht. Im Ziel am Vogelbeerweg wartete das Verpflegungsteam mit 300 Litern heißer Gemüsebrühe und 700 Bioland-Brezeln. Bernd (55) und Iris Brochner (56) etwa waren „super zufrieden mit der tollen Betreuung“. Sie haben am Wochenende des ersten Nikolauslaufs 1976 geheiratet und pflegen seither eine besondere Beziehung zur Veranstaltung. Organisationschef Gerold Knisel sagte, sein Team sei sehr gut vorbereitet für den 4. Dezember, wenn etwas mehr als 3100 Läufer auf die Strecke gehen. Bauchweh hatte er aber mit Blick auf den „unfertigen Zustand rund um die Baustelle an der Sporthalle der Geschwister-Scholl-Schule“. Hier seien die Arbeiten nicht im Plan. „So können wir uns nicht präsentieren!“, sagte Knisel.ST / Bild: Post-SV