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SSV Reutlingen

Insolvenz-Antrag ist eingereicht

Tübingen. Dienstagmorgen kurz nach 11 Uhr hat Michael Geckeler, der kommissarische Geschäftsführer des SSV Reutlingen, den Insolvenz-Antrag des Vereins beim Tübinger Amtsgericht abgegeben.

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Die Unterlagen seien kurz durchgesehen worden, sagt SSV-Präsident Fritjof Eisenlohr, dabei sei alles in Ordnung gewesen. „Ich habe ein gutes Gefühl“, erklärt Eisenlohr, „das Insolvenzverfahren wird meiner Ansicht nach auf jeden Fall eröffnet werden können.“

Karl-Josef Binz, der Direktor des Tübinger Amtsgericht, bestätigte den Eingang des Antrags vom SSV Reutlingen. Ob seine Behörde das Verfahren eröffnet, wurde am Dienstag nicht bekanntgegeben. Die Entscheidung darüber trifft Richterin Heike Wahl. Sie müsse nun klären, ob erst ein Gutachten erstellt oder gleich ein so genannter „Schwacher Insolvenzverwalter“ eingesetzt wird, der den Antrag prüft, erklärte Binz. Es sei davon auszugehen, dass in den nächsten Tagen ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestimmt werde.

Sobald ein Insolvenzverwalter benannt sei, werde er Kontakt zu diesem aufnehmen, sagte Eisenlohr. Auch die Stadt Reutlingen will dann rasch mit dem Verantwortlichen sprechen. Über die am Montag abgehaltene öffentliche Informationsveranstaltung im Kreuzeichestadion äußerte sich Eisenlohr am Tag danach positiv. „Die Leute waren gefasst und haben berechtigte Fragen gestellt. Was den sportlichen Bereich betrifft, hat sich die Diskussion allerdings aufgeheizt“, erklärte der SSV Präsident. Trainer Roland Seitz und der Sportliche Leiter Stefan Hack waren heftig kritisiert worden. dem

23.03.2010 - 08:30 Uhr | geändert: 23.03.2010 - 19:27 Uhr

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