Handball: Landesliga-Frauen feiern 34:26-Heimsieg über Mössingen
Während die Landesliga-Handballerinnen der SG Nebringen-Reusten mit dem 34:26 (16:9)-Heimsieg im Lokalderby gegen Spvgg Mössingen ihren Aufwärtstrend bestätigten, lieferte die Spvgg eine blamable Leistung ab.
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Vanessa Lack (links) hat mit der SG Nebringen-Reusten durch eine engagierte Vorstellung gegen die Spvgg Mössingen um Linda Thumm den letzten Tabellenplatz verlassen.Bild: Ulmer
Nebringen. Nur zu Beginn hatte die SG ein paar Probleme gegen die Mössinger 5:1-Abwehr und lag deshalb zunächst mal 1:3 zurück. Doch das war die letzte Spvgg-Führung, denn Mössingens Angriff ließ mehr als zu wünschen übrig, führte die Spielzüge wie in Zeitlupe aus und ließ sich immer wieder den Ball abfangen. Dadurch wurde die SG ein ums ander Mal zu Kontern eingeladen. Schon eine Vorentscheidung fiel, als die SG Nebringen-Reusten bei ihrer 6:5-Führung mit acht Toren in Serie auf 14:6 wegzog und mit einem 16:9 in die Pause ging.
Die zweite Hälfte in Nebringen begann, wie die erste geendet hatte: Die SG Nebringen-Reusten dominierte das Spiel und setzte sich über 19:10 und 23:11 immer weiter ab. Die Mössingerinnen kassierten durch zu langsame und schlecht abgesprochene Abwehrarbeit eine Zeitstrafe nach der anderen und standen zeitweise nur mit drei Spielerinnen auf dem Feld, was in Nebringen nicht das erste Mal war. Die SG holte sich mit 30:16 ihren höchsten Vorsprung heraus.
Trotzdem gaben die Mössingerinnen nicht auf und erzielten noch einige leichte Tore, doch am deutlichen 34:26-Sieg von Nebringen-Reusten änderte das nichts mehr. Die SG hat damit den letzten Tabellenplatz wieder verlassen und hofft nun auf weitere Punkte in den nächsten Spielen.
Mössingen dagegen verpasste mit dieser schlechten Darbietung den Absprung von einem Abstiegsplatz und muss nächste Woche, wenn der TSV Lindau in der Steinlachhalle zu Gast ist, punkten. Positiv bei der Spvgg war immerhin die Trefferquote bei den Siebenmetern, die dieses Mal zu hundert Prozent verwandelt wurden.dem
Handball-Landesligist Spvgg Mössingen hat im Heimspiel gegen den VfL Pfullingen II 27:27 (12:10) gespielt und dabei den Ausgleich acht Sekunden vor Schluss kassiert. „Das war ein verschenkter Sieg, denn wir haben mehrfach geführt in der Schlussphase und dann alle Trümpfe aus der Hand gegeben“, klagte Mössingens Trainer Florian Seidel. „Das ärgert mich kolossal!“ (Ausführlicher Bericht in der Dienstags-Ausgabe).