Die Region Tübingen hat eine ganze Reihe Sehenswürdigkeiten zu bieten: Schlösser, Klöster und Kapellen, Burgen, Museen und Seen. Wir stellen Ihnen hier einige kurz vor.
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Kloster Bebenhausen Das Zisterzienserkloster Bebenhausen (heute Stadtteil von Tübingen) im Schönbuch gehört zu den besterhaltenen Anlagen dieser Art. Für die Klosteranlage und das Jagdschloß der württembergischen Könige werden geführte Besichtigungen angeboten. Die Anreise mit dem Auto oder per Bus dauert von Tübingen aus etwa zehn Minuten. Während des Sommers finden gelegentlich abends Konzerte im Kreuzgang statt.
Zwischen Stuttgart und Tübingen erstreckt sich der der Naturpark Schönbuch. Er ist so groß wie das Fürstentum Liechtenstein und bietet viele Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren. Nicht versäumen sollte man den Besuch im Schönbuchmuseum (Dettenhausen) und im Infozentrum des Parks (Bebenhausen).
Das Ammertal zwischen Tübingen und Herrenberg ist landschaftlich noch unverbaut und sehr reizvoll. Ausflüge können per Bahn, die tagsüber alle halbe Stunde fährt, oder per Rad unternommen werden. Eine Einkehr empfiehlt sich unterwegs - vor allem bei schönem Wetter - auf dem Hofgut Schwärzloch. Dort wird noch wie in alter Zeit der selbst hergestellte Apfelmost ausgeschenkt.
Burg Hohenzollern
Die Burg Hohenzollern liegt etwa eine halbe Autostunde südlich von Tübingen. Der Stammsitz des preußischen Königshauses, das bekanntlich gegen Ende des 19. Jahrhunderts auch die Deutschen Kaiser stellte, gilt als eines der bedeutendsten Baudenkmale im Lande, allenfalls vergleichbar mit Neuschwanstein in Bayern.
Tübingen liegt an einer ehemals wichtigen Römerstraße. Neckaraufwärts führt sie zum Beispiel nach Rottenburg, dem antiken Sumelocenna. Vor einigen Jahren fand man dort ein römisches Badehaus, grub es aus und errichtete über den Trümmern ein sehenswertes Museum. Beachtlich ist die Latrine der Badeanstalt, wie es heißt, soll es sich um das größte römische Klo nördlich der Alpen handeln. Unser Tipp: die Diashow des Museums ist nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam.
An schönen Tagen empfiehlt sich die Weiterfahrt nach Hechingen-Stein, wo eine römische Villa zufällig entdeckt, ausgegraben und teilweise wiederhergestellt wurde.
Das romantische Schloss Lichtenstein, das auch durch den gleichnamigen Roman von Wilhelm Hauff bekannt ist, kann man via Reutlingen/Pfullingen in ca. einer halben Stunde mit dem Auto erreichen. Es wurde in letzter Zeit komplett renoviert. In der nächsten Nachbarschaft liegt die Sehenswerte "Bärenhöhle" mit Funden aus der Eiszeit und dem Freizeitland "Traumland".
Zur Wurmlinger Kapelle gelangt man bei einem Spaziergang über den Spitzberg. Vom Kapellenberg aus hat man eine schöne Aussicht sowohl ins Ammer- als auch Neckartal.
Die Stadt Herrenberg im Gäu ist neuerdings bequem mit der Ammertalbahn in 24 Minuten von Tübingen aus erreichbar. Dort lohnt vor allem die Besichtigung der herausgeputzten mittelalterlichen Altstadt. Beeindruckend ist die Lage der gotischen Stiftskirche über der Stadt.