per eMail empfehlen


   

Reparatur am Wehr

Warum im Tübinger Neckar kaum noch Wasser ist

Auf der Neckarbrücke zückten Passanten ihr Handy, um Fotos vom steinigen Flussbett zu schießen, das Nadelöhr an der Neckarinsel war verlandet: So wenig Wasser hatte der Neckar schon lange nicht mehr.

Anzeige


job
Tübingen. Ungläubig blickten am Dienstag viele Fußgänger, die beim Überqueren von Tübingens zentraler Neckarbrücke einen Blick auf den sonst eher gemächlich dahinziehenden Fluss warfen: Größere Teile seines Bettes waren verlandet, direkt daneben rauschte das Wasser mit ungewohnter Geschwindigkeit dahin. Was war da los?

Artikelbild: Warum im Tübinger Neckar kaum noch Wasser ist So viel Bett zeigt der Neckar sonst nicht – auf der Eberhardsbrücke zückten Passanten ihr Handy, um Fotos vom steinigen Flussbett und dem reißenden Bach zu schießen. Das Nadelöhr an der Neckarinsel war komplett verlandet. Metz
Techniker der Stadtwerke arbeiten derzeit daran, eine Störung am Wehr an der Brückenstraße zu beheben. Die Regulierschutztafel, die den Pegelstand auf einer relativ konstanten Höhe hält, ist seit ein paar Tagen defekt. Normalerweise sorgt sie dafür, dass genug Wasser in den Turbinen der Stadtwerke landet.

Gefahr für den Bootsverkehr bestand nicht: "Derzeit ist ja kein Stocherkahnbetrieb", erklärt Peter Kaiser, Leiter Erzeugung bei den Tübinger Stadtwerken. Um die Mechanik zu überprüfen, muss man den Wasserstand senken. Am Wehr beträgt er nun statt normalerweise drei Metern etwa eineinhalb bis zwei. Die Arbeiten könnten bis Freitag dauern - und der Neckar, der zwischenzeitlich sein Bett wieder besser ausfüllt, dabei auch noch einmal sinken.
26.02.2013 - 14:10 Uhr | geändert: 27.02.2013 - 17:17 Uhr

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Anzeige


Bildergalerien und Videos

Die drei Lieblingsorte der Kirchentellinsfurter Bürgermeisterkandidaten: Bernd Haug

Die drei Lieblingsorte der Bürgermeisterkandidaten: Petra Kriegeskorte

TV Derendingen schlägt SV03 Tübingen 4:1 Millipay Micropayment

Ammerbucher Fliegerfest 2014

Stadtfest in Mössingen: Erst feucht, dann fröhlich

Horst Raichle, Bürgermeisterkandidat Kirchentellinsfurt

Trailer zum Poltringer Fliegerfest 2014

SV Seebronn schlägt SV Hailfingen 5:1 Millipay Micropayment

Die Dirndlknacker in Hirrlingen

Walter Tigers präsentieren das neue Team

SSC Tübingen schlägt TSG II mit 5:1 Millipay Micropayment

Toter und Totalschäden: Ein Massencrash zum Üben

Friedrichstraße feiert ihr neues Gesicht

Rallye von Rottenburg in den Orient

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Kirchentellinsfurt | Christine Falkenberg

Adebar ist wieder da: Störche sammeln sich im Kreis

Kreisliga A: Altingen schlägt Lustnau 3:2 Millipay Micropayment

Beachparty in Oberndorf: Bei 15 Grad in den Heuballen-Pool

TAGBLATT Obstbörse
Apfelernte

Verschenken Sie ihr Obst über's Netz

Sie haben volle Obstbäume und wissen nicht wohin mit der Ernte? Geben Sie ihr Gütle doch zum Abernten frei. Wie's geht, das lesen Sie hier.

Umfrage

In der Wilhelm-Keil-Straße hinter dem Tübinger Landratsamt könnte eine weitere Landeserstaufnahmestelle für mehrere Hundert Flüchtlinge gebaut werden. Was halten Sie von diesen Plänen, die am Dienstag, 16. September, publik wurden?



Tagblatt-Jugendredaktion

 

Mindestens einmal die Woche taucht Hannes Nedele im Dschungel ab und spielt Tarzan.


Der elfjährige Wannweiler hat die Hauptrolle des aktuellen Disney-Musicals im Stuttgarter SI-Zentrum.


Anzeige


Die ganze Seite im TAGBLATT

Hintergrund, Reportage, Dokumentation

Dienstag, 16. September: Jetzt wurde bekannt, dass die Klosterbruderschaft im Rottenburger Weggental aufgelöst werden soll. Die TAGBLATT-Reportage über den Alltag der Franziskaner im Weggental entstand schon vor dieser Nachricht.

Viele Sonderseiten des SCHWÄBISCHEN TAGBLATTs erscheinen nur für Abonnenten in der gedruckten Zeitung und im E-Paper. Einzelexemplare gibt es am Kiosk oder zum Nachkaufen im TAGBLATT-Foyer.

Mindestens einmal die Woche taucht Hannes Nedele im Dschungel ab und spielt Tarzan.


Der elfjährige Wannweiler hat die Hauptrolle des aktuellen Disney-Musicals im Stuttgarter SI-Zentrum.


Umfrage

Wir filmen, die Fans entscheiden, welches Spiel: Wöchentlich schlagen wir während der Saison Amateur-Partien aus der Region vor. Die Abstimmung läuft von Freitag, 6 Uhr, bis Dienstag, 14 Uhr. Welcher Kick soll als Video-Zusammenfassung (für 15 Cent) bei tagblatt.de zu sehen sein?



Das Business-Magazin
WiP 9

Wirtschaft im Profil

Um die regionalen Wurzeln unserer Nahrung, um landwirtschaftliche Erzeugnisse und ihre Weiterverarbeitung im Kreis Tübingen geht es in der aktuellen Ausgabe des Business-Magazins.

Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
So funktioniert das mit dem Artikelkauf

Fragen und Antworten zum Online-Bezahlsystem

Sie haben Fragen zu unserem neuen Bezahlsystem? Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt.

Die TAGBLATT-Sport-Redaktion bloggt
Artikelbild: Wir nehmen Euch in den Schwitzkasten

Wir nehmen Euch in den Schwitzkasten

Es gibt so einiges, was auf dem Notiz-Block steht, aus verschiedensten Gründen aber nicht im Blatt landet. Dafür gibt es jetzt den Schwitzkasten, den ersten Blog zum Regionalsport in Tübingen und Umgebung - mit Videos, Bildern und Euren Kommentaren.

Die Woche im Rückklick
Auf solchen Booten kommen die Flüchtlinge nach Italien. Wer diese Fahrt überlebt, braucht dringend ...

Wissen, was war

Die Woche vom 13. bis 19. September: Flüchtlinge hinters Landratsamt und weiter Debatte um Tübinger Tierversuche

Zeitzeugnisse
Anton Schäfle in Uniform. Das Bild entstand Anfang Februar 1917.

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger.

Anzeige


Anzeige


Single des Tages
date-click