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Das Gelände der stillgelegten Egeria-Fabrik ist Zentrum der ersten Jugendkulturtage

Schminken und Steine klopfen bei den Jugendkulturtagen

Auf den Kunstgeschmack sollen Kinder und Jugendliche mit Hilfe der ersten Jugendkulturtage in Tübingen kommen. Kunst tut gut ist das Motto, das auch oder erst recht in finanziell klammen Zeiten ernst genommen werden sollte.

 

Bei der Eröffnung der Jukuta am Mittwochnachmittag auf dem Egeria-Gelände lobte Boris Palmer das Engagement der Initiatoren und hoffte auf gutes Gelingen der Tage, an denen bis Samstagmorgen allerlei Workshops für Kinder und Jugendliche – vom Tonen, Tanzen bis hin zum Schminken (im Bild bemalt Linda Li das Gesicht eines Kindes) angeboten werden.

Für die ersten Jugendkulturtage zeichnen sich vor allem Erwachsene verantwortlich, Jugendliche sind neben dem fast parallel verlaufenden Ract-Festival nicht ganz leicht erreichbar.

Hauptinitiatorin Ines Dulay-Winkler freute sich umso mehr über die rund hundert Eröffnungsgäste, von denen sich viele auch gleich in die Workshop-Listen eintrugen. Auch Zoulikha Outaggarts, eine der Jugendlichen, die das Festival mitorganisierten, wollte nun endlich die Gelegenheit nutzen, die in ihr schlummernde Kreativität ohne jeden Notendruck zu wecken.

Wer sich nicht so richtig mitzumachen traut, kann wenigstens mit Party feiern oder die Aufführungen anschauen. Am Freitagabend tritt die Trommelgruppe Safnama auf (20 Uhr) und am Samstag (ab 12 Uhr) wird zur Abschlussveranstaltung die Tübinger Rockgruppe Heydays aufspielen.

11.06.2009 - 17:17 Uhr | geändert: 10.08.2009 - 19:51 Uhr
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