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Viel los bei den Basketballern

Insolvenz, ein leergeräumter Fanblock und 220 Punkte in einem Spiel

Was für ein Spieltag in der Basketball-Bundesliga: Gießen siegt und meldet Insolvenz an, in Bayreuth müssen Fans gehen und Bayern macht 123 Punkte.

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Gießen Kurz vor Weihnachten waren die Bundesliga-Basketballer noch einmal im Einsatz und haben für Schlagzeilen gesorgt. Allen voran die Gießen 46ers. Da schlägt das bisherige Schlusslicht völlig überraschend zuhause den Vizemeister Ratiopharm Ulm mit 72:69 und noch während die Spieler über den Coup jubeln, macht die Nachricht von der angemeldeten Insolvenz in der Sporthalle Ost die Runde.

Die Ulmer ihrerseits blamieren sich zum dritten Mal in dieser Saison gegen ein Kellerkind. Das ambitionierte Team von Thorsten Leibenath unterlag in der Hinrunde den letzten drei Teams der Liga Gießen, Ludwigsburg und Frankfurt.

Der Insolvenzantrag der 46ers sorgte bei den Spielern für einen Schock und war für die Basketball Bundesliga (BBL) nicht vorhersehbar. BBL-Geschäftsführer Jan Pommer: "Wir sind überrascht und irritiert." Der Spielbetrieb soll nicht gefährdet sein. Wird das Insolvenzverfahren eröffnet, werden Gießen vier Punkte abgezogen.

Das Spiel der Eisbären Bremerhaven in Bayreuth begann mit 15 Minuten Verspätung, da die Hallenuhr nicht funktionierte. Zudem wurde die Partie, die Bremerhaven mit 89:69 für sich entschied, für mehrere Minuten unterbrochen. Nachdem Schiedsrichterin Anne Panther nach einem Ballgewinn der Heimmannschaft auf Rückspiel entschied, kochten die Emotionen hoch. Die Rostockerin wurde von einer Klatschpappe getroffen, woraufhin sie einen kompletten Fanblock räumen ließ. Zur Halbzeit ließ sie einen weiteren Block räumen, was nichts brachte. Nach Spielende wurde ein weiterer Schiedsrichter von einer Klatschpappe getroffen.

Für sportliche Schlagzeilen sorgten hingegen Bayern München und Phönix Hagen. Das Team von Ex-Bundestrainer Svetislav Pesic und die gastgebenden Nordrhein-Westfalen waren kurz vor Weihnachten in Geberlaune und konzentrierten sich auf die Offensive. So kam ein 123:97-Sieg für die Münchner heraus. Bester Werfer bei Bayern war Chevon Trautman, der 29 Punkte erzielte. Ebenso viele Zähler verbuchten die Hagener Davin White und David Bell auf ihrem Konto. Dass Bamberg durch einen 85:72-Sieg gegen Bonn die Tabellenführung ausbaute, war eher unspektakulär.

24.12.2012 - 08:30 Uhr

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