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In der Kreissparkasse

Erst Salz, dann Geld und Plastik

Früher tauschte man mit Salz. Heute bezahlt man mit Scheinen, Münzen oder sogar mit der EC-Karte. Dies und noch viel mehr erfuhren wir in der Kreissparkasse Nehren von Filialleiter Holger Armbruster, seinem Kollegen Daniel Rein undseiner Kollegin Elena Reiband.

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Nehren. „Wow, dürfen wir das Gold nachher mitnehmen?“ fragen viele, als uns Holger Armbruster fünf echte Goldplättchen mit jeweils 100 Gramm präsentiert. Wir sind im Auftrag des SCHWÄBISCHEN TAGBLATTS unterwegs, um zu erforschen, wer das Geld herstellt und warum es so aussieht wie es aussieht.

Wir erfahren, dass es in Deutschland sieben verschiedene Scheine gibt: 5 Euro, 10 Euro, 20 Euro, 50 Euro, 100 Euro, 200 Euro und der 500-Euro-Schein. Die Scheine werden je nach Wert immer größer, zum Beweis dürfen wir natürlich einige Scheine anschauen.

Schaut euch mal die Scheine an, vorne ist immer ein Fenster und hinten eine Brücke abgebildet. „Das sind Symbole für die Offenheit und die Zusammenarbeit in Europa“, erklärt uns Armbruster.

Alle Scheine haben bestimmte Sicherheitsmerkmale, weil immer wieder welche versuchen, die Scheine nachzudrucken. Wir haben 10 Euro-Scheine untersucht.

Ihr solltet bei einem „echten“ Geldschein auf folgende Dinge achten:

Wenn du einen Schein ins Licht hältst, kannst du ein Wasserzeichen und einen Sicherheitsfaden erkennen.

An der Seite könnt ihr ein Hologramm sehen. Wir haben den 10 Euro-Schein gekippt. Einmal wurde das Euro-Zeichen und einmal die Zahl 10 sichtbar.

Die Scheine werden nur in Berlin und München hergestellt. Unsere Münzen werden in fünf verschiedenen Städten geprägt. So nennt man die Herstellung von Münzen. Auf jeder Münze kann man erkennen, in welcher Stadt sie hergestellt wurde:

F steht für Stuttgart, G für Karlsruhe, A für Berlin, D für München und J für Hamburg.

Mittlerweile könnt ihr in 15 Ländern mit dem Euro bezahlen. Das war jedoch nicht immer so. Früher gab es noch kein Geld. Damals hat man Ware gegen Ware getauscht, aber es wurde immer nach einem Maßstab gesucht. Die Idee war Salz, denn Salz war im Mittelalter sehr kostbar. Salz kann man auch gut teilen, für wertvolle Ware große Mengen Salz, für nicht so wertvolle Ware weniger Salz.

Unsere Lehrerin kam auf die Idee, dass wir probieren sollen, was wir heute für Salz eintauschen können. Wir sind von Haus zu Haus gegangen und haben getauscht. Eine Gruppe – Albion, Kevin und Mert – hat mit dem Salz angefangen und hat jetzt eine Popcornmaschine. Mit der Maschine haben sie auch schon einen Stand gemacht und Popcorn verkauft. Die haben also das Salz zu Geld gemacht. Auch andere Gruppen haben erfolgreich getauscht. Wir haben nun Blumen, eine Fischdose, Süßigkeiten und eine CD von Hans Spielmann.

In der Kreissparkassenfiliale haben uns Herr Rein, Frau Reiband und Herr Armbruster auch noch den Geldautomaten gezeigt, denn heute bezahlen immer mehr Menschen auch mit der EC- oder Kreditkarte, selbst von uns haben einige bereits eine Karte.

Zum Schluss haben wir dann doch tatsächlich noch Gold bekommen. Unser Gold war sogar essbar! Was viele von uns besonders gut fanden und es gleich aufgefuttert haben.

17.02.2011 - 08:30 Uhr

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