TIPP DES TAGES
Flüssig sein im Urlaub
Wer im Urlaub auf der sicheren Seite sein will, achtet auf den richtigen Mix der Reisekasse. Das ist besonders wichtig, wenn s in ferne Länder geht.
Berlin Die Einführung des Euro hat vieles für Urlauber in Europa leichter gemacht. Wechselstuben mit hohen Gebühren und Umrechnungskursen sind für viele Touristen seither Geschichte. Denn die beliebtesten Reiseländern der Deutschen liegen in "Euroland". Dennoch sollte man auf einige Punkte bei der Urlaubskasse achten und den richtigen Zahlungsmix achten, egal ob in Europa oder Übersee.
Bargeld: Ob der Kaffee am Flughafen, das Taxi zur Unterkunft, Trinkgeld für Kofferträger - eine kleinere Summe sollten Urlauber schon bei der Anreise in der Landeswährung mit sich führen.
Abheben am Geldautomaten: Mit der EC-Karte können sich deutsche Urlauber weltweit mit Bargeld versorgen oder bargeldlos zahlen. Sie ist in mehr als 100 Ländern einsetzbar. Die Bargeldversorgung mit der Karte an Automaten vor Ort ist zumeist günstiger als der Umtausch zuhause. Einige Institute haben Kooperationspartner im Ausland, so dass Kunden dort kostenlos Geld abheben können. Daher sollte man sich vor Reisebeginn bei seiner Bank erkundigen, rät der Bankenverband. Noch immer können für Abhebungen mit der EC-Karte bis zu 10 EUR Gebühr fällig werden.
Kreditkarte: Sie dient auch als Sicherheit, beispielsweise in Hotels oder beim Mietwagen-Verleiher. Beim Einkauf mit Kreditkarte innerhalb der Eurozone fallen keine Gebühren an, außerhalb der Eurozone werden in der Regel zwischen 1 und 2 Prozent des Umsatzes fällig. Kunden sollten sich bei ihrer Bank nach den Preisen erkundigen. Über Wechselkurse kann man sich unter http://www.bankenverband.de/reisekasse informieren. Ein Währungsrechner bietet Wechselkurse für 160 Währungen weltweit.
Reiseschecks: Sie eigenen sich für Reisen in abgelegene Orte. Die Schecks sollte man - in der gewünschten Währung - etwa eine Woche vor Reiseantritt bei der Hausbank bestellen, empfehlen die Experten der Europäischen Reiseversicherung. Dafür wird eine Gebühr von 1 bis 2 Prozent fällig. Wichtig: Die Verkaufsquittung, auf der jede einzelne Scheck-Nummer angegeben ist, sorgfältig und getrennt von den Schecks aufbewahren. Im Falle eines Diebstahls ist sie die Garantie dafür, dass die Schecks - in der Regel innerhalb von 24 Stunden - ersetzt werden. amb