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Firmen beklagen Handelshürden in China

Deutsche Firmen beklagen Handelshemmnisse in China. Die Behörden dort wollten ausländische Unternehmen zwingen, geheime interne Daten offenzulegen.

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Berlin China müsse auf solche Auflagen verzichten, forderte der Hightech-Verband Bitkom. "Die Bundesregierung sollte sich für einen offenen, transparenten Marktzugang in China einsetzen", sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer, anlässlich der China-Reise von Außenminister Guido Westerwelle. China sei der größte Lieferant von Elektronikgeräten für Europa. "Es ist nicht akzeptabel, wenn China seinen eigenen Markt abschottet." Das gelte auch für Regeln, die chinesische Produkte bei staatlichen Aufträgen bevorzugten.

Der Vorsitzende des Asien-Pazifik-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Jürgen Hambrecht, sagte dem "Handelsblatt": "Es darf nicht sein, dass etwa Autofirmen in Joint Ventures zu Technologieübertragung gezwungen werden oder dass Detailpläne der Produktionsprozesse für Genehmigungsverfahren abgegeben werden müssen." Vom 1. Mai an dürften viele IT-Produkte ohne staatlichen Zertifizierung weder in China hergestellt noch importiert oder verkauft werden. Aus Deutschland wurden 2009 Kommunikationstechnik sowie Unterhaltungselektronik in Höhe von 480 Mio. EUR nach China exportiert. Die Importe von Hightech-Waren betrugen 14,5 Mrd. EUR. dpa.

16.01.2010 - 08:30 Uhr
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