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Schlecker

Erste Gespräche mit Gläubigern

Beim angeschlagenen Drogeriemarktkonzern Schlecker hat der vorläufige Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz die Arbeit aufgenommen. Der Wirtschaftsprüfer aus Neu-Ulm will sich zunächst eine Übersicht über die Ansprüche der Lieferanten und anderer Gläubigern verschaffen.

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DPA/EB

Ehingen Geiwitz selbst gab gestern noch keine Einschätzung der Lage des Familienunternehmens mit Sitz in Ehingen (Alb-Donau-Kreis) ab. Erst wenn es "im Sinne des Verfahrens" sei, werde er sich öffentlich äußern. Ein Unternehmenssprecher sagte: "Es laufen Gespräche mit allen Beteiligten." Der Geschäftsbetrieb gehe unverändert weiter. Was die Zukunft der etwa 30 000 Schlecker-Beschäftigten in Deutschland betrifft, drängt die Gewerkschaft Verdi auf baldige Klärung. Stefanie Nutzenberger vom Verdi-Bundesvorstand forderte: "Der Erhalt der Arbeitsplätze und die Anwendung der Tarifverträge müssen zum Maßstab für eine erfolgreiche Sanierung werden." Zumindest Letzteres haben die Familie Schlecker, Geschäftsführung und Insolvenzverwalter Geiwitz bereits am Montag zugesagt. Das wertet die Verdi-Vertreterin als "Signal für die Beschäftigten". Der Beschäftigungssicherungs- und Sozialtarifvertrag für die Mitarbeiter der größten deutschen Drogeriemarktkette sei noch bis Juni dieses Jahres gültig. Schlecker hatte am Montag beim Amtsgericht Ulm Antrag auf Planinsolvenz gestellt.

25.01.2012 - 08:30 Uhr

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