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Behandlung billiger

Billig-Viagra von Ratiopharm im nächsten Jahr

Der Ulmer Arzneimittelhersteller Ratiopharm bringt im kommenden Jahr eine günstige Viagra-Version auf den Markt. Die Folge: Die Behandlung männlicher Patienten, die an Erektionsproblemen leiden, wird dann deutlich preiswerter.

 

Ulm Ratiopharm-Sprecher Markus Braun bestätigte am Wochenende, dass der Generikahersteller zum Jahreswechsel eine entsprechende Genehmigung der europäischen Zulassungsbehörde erwartet.

Abhängig von den Patentsituationen werde in den europäischen Ländern ein günstigeres Präparat mit dem Viagra-Wirkstoff Sildenafil angeboten, sagte Braun. In Deutschland soll dies 2013 der Fall sein, da dann das Viagra-Patent des US-Konzerns Pfizer auslaufen wird. Das Potenzmittel ist Bestandteil der Wachstumspläne von Unternehmenschef Oliver Windholz, der den Umsatz von aktuell 1,6 auf 2,4 Mrd. EUR im Jahr 2014 steigern will. Der operative Gewinn solle von mehr als 200 Mio. EUR auf 530 Mio. EUR steigen.

Auch ansonsten sorgt der mitten im Verkaufsprozess steckende Spezialist für Nachahmermedikamente für gute Nachrichten. Vom 1. Januar an ist Ratiopharm Rabattpartner der neuen Großkasse Barmer/GEK, die mit 8,6 Mio. Versicherten die größte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands sein wird. Der Vertrag übers gesamte Sortiment zwischen Ratiopharm und der Gmünder Ersatzkasse (GEK) ist auch für die fusionierte Kasse gültig. AP/eb.

16.11.2009 - 08:30 Uhr
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