Wirtschaft trifft Wissenschaft bei den Tübinger Innovationstagen. Vom 5. bis 11. Juli präsentieren Firmenchefs und Forschungsleiter, Mediziner, Physiker und Chemiker das neueste aus Bio- und Nanotechnologie, über Virtuelle Kraftwerke oder minimal-invasive Medizin.
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Volker Rekittke
Tübingen. Eingeladen hat die IHK zu den sieben hochkarätig besetzten Veranstaltungen – zwecks Vernetzung und Initiierung von Kooperationsprojekten – nicht nur Fachleute der jeweiligen Disziplinen, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit und qualifizierte Berufswiedereinsteigerinnen. Jeder Vortrag kostet 10 Euro Eintritt, dafür gibt’s unter anderem eine Kinderbetreuung durch das Haus der kleinen Forscher.
Eröffnet werden die Innovationstage am Dienstag, 5. Juli, 14 Uhr bei Erbe Elektromedizin durch Firmenchef und IHK-Präsident Christian O. Erbe, Oberbürgermeister Boris Palmer und Uni-Rektor Bernd Engler. Zum Thema „Zusammenspiel der Interaktionspartner Mensch und Maschine“ spricht Prof. Heinrich Bülthoff vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik.
Um neue Möglichkeiten der modernen Bildgebung in der Medizin geht es am Mittwoch, 6. Juli, 9 bis 12 Uhr, bei Hölle & Hüttner.
Die Fortschreitende Automatisierung in der Biotechnologie ist Thema beim Dialog der Firma Zeltwanger und des Naturwissenschaftlich-Medizinischen Instituts an der Uni Tübingen (NMI) – am Mittwoch, 6. Juli, 16 bis 19 Uhr.
Nanotechnologie bietet neue Lösungen etwa bei Graffitischutz auf Beton oder wetterbeständigen Anstrichfarben – darüber wird am Donnerstag, 7. Juli, von 9 bis 12 Uhr beim Tübinger Chemiekonzern CHT informiert und diskutiert.
Mit welchen Techniken kann man neue Werkstoffe etwa aus Keramik oder speziell legierte Metalle zerspanen, darum geht’s am Donnerstag, 7. Juli, 16 bis 19 Uhr, bei der Paul Horn GmbH.
An Startup-Unternehmen und potenzielle Firmengründer/innen richtet sich die Veranstaltung der Technologieförderung Reutlingen-Tübingen (TF R-T) am Freitag, 8. Juli, von 14 bis 17 Uhr. Im Biotechnologiezentrum auf der Oberen Viehweide gibt’s jede Menge Tipps von Wirtschaftsförderern und erfolgreichen Gründern.
Der dezentralen Energieerzeugung gehört die Zukunft. Wie virtuelle Kraftwerke die heutigen Energieversorgungs-Giganten ablösen könnten, darüber wird bei der Firma Avat Automation berichtet (Montag, 11. Juli, 16 bis 19 Uhr).
Wer eine Betreuung für Kinder (im Alter von drei bis sieben Jahren) in Anspruch nehmen möchte, sollte sich vorher anmelden. Mehr Informationen gibt’s bei der IHK unter www.innovationstage.de.