31.12.2012 Drucken Empfehlen
 per eMail empfehlen


   

Auch das Smartphone braucht Schutz

Gefahren wie bei Computern

Je beliebter Smartphones werden, umso stärker rücken sie in den Fokus von Online-Kriminellen. Doch ein Schutz mit Anti-Viren-Apps ist möglich.

Anzeige


AFP

Sicherheit und Datenschutz sind für die meisten Nutzer besonders wichtig, wie eine Studie des Nationalen IT-Gipfels ergab. Auch Smartphones sind gefährdet. Dazu einige Fragen und Antworten

Sind Smartphones generell durch Viren oder Angriffe von außen gefährdet? Theoretisch ja, denn Smartphones sind im Prinzip kleine Computer. Deshalb können sie auch angegriffen, ausspioniert oder gekapert werden. Schadprogramme, die sich gegen Multimedia-Handys richten, sind auf dem Vormarsch - egal welches Betriebssystem genutzt wird.

Welche Gefahren drohen meinem Smartphone? Die Gefahren sind ähnlich wie bei Computern. Schädlinge können Daten ausspionieren, Identitäten und Passwörter abgreifen. Auch können sie zumindest teilweise das Kommando über Smartphones übernehmen. Besonders heikel bei Smartphones sind die Telefon- und SMS-Funktion sowie die oft eingebaute Satellitennavigation. So sind bereits Schädlinge aufgetaucht, die im Hintergrund kostenpflichtige SMS versandt haben oder im Hintergrund teure Nummern anwählen. Auch können die Kontakte abgegriffen werden.

Was kann ich tun, um mein Smartphone zu schützen? Schutzsoftware wie Anti-Viren-Programme für Smartphones sind von großen namhaften Firmen sowie von kleineren Herstellern zu finden. Sie bieten meist Apps an, die sich direkt auf dem Smartphone installieren lassen. Oft sind die Programme sogar kostenlos. Nützlich sind die Apps vor allem, wenn sie Funktionen beim Verlust von Smartphones bieten.

Was muss ich bei Apps beachten? Bei den Miniprogrammen müssen Nutzer grundsätzlich vorsichtig sein. Sie sollten keine Programme aus unbekannten Quellen zulassen - das ist auf den Telefonen meist sowieso standardmäßig deaktiviert. Zudem geben Apps bei der Installation an, welche Rechte sie anfordern. Verlangt etwa ein Spiel Zugriff auf SMS oder GPS, sollten Nutzer stutzig werden.

Wie kann ich mich für den Fall des Verlusts meines Smartphones schützen? Geht ein Smartphone verloren, sind auch viele Daten weg und befinden sich dann vielleicht sogar in der Hand eines unehrlichen Finders. Smartphones sollten daher unbedingt mit einem Code gesperrt werden, zusätzlich zur Geheimnummer der Sim-Karte.

31.12.2012 - 08:30 Uhr

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Anzeige


Bildergalerien und Videos

Sv Unterjesingen schlägt SV Neustetten 3:1 Millipay Micropayment

50 Jahre Boccia-Bahn

Wer hat das schönste Kübele im Dorf?

Tag der offenen Tür in der Volksbank-Arena

Oldtimer-Parade: Nehren strahlt in Feuerwehr-rot

Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl in Kirchentellinsfurt

Interview mit Politikwissenschaftler Hans-Georg Wehling

Peter Ertle - "14 und 2 Brillenjahre" aus dem Buch "Der Mond im Ei"

TSV Altingen – SGM Poltringen/Pfäffingen 4:1 Millipay Micropayment

Mobil ohne Auto 2014 im Neckar-Erlebnis-Tal

Umbrisch-Provenzalischer Markt in Tübingen 2014

Tübinger Erbe-Lauf 2014

Demonstration gegen Tierversuche

Primaten, Proteste, Palmer

Die drei Lieblingsorte der Kirchentellinsfurter Bürgermeisterkandidaten: Bernd Haug

Die drei Lieblingsorte der Bürgermeisterkandidaten: Petra Kriegeskorte

TV Derendingen schlägt SV03 Tübingen 4:1 Millipay Micropayment

Ammerbucher Fliegerfest 2014

Anzeige


Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Die Woche im Rückklick

Wissen, was war

Die Woche vom 20. bis 26. September: Demo gegen Tübinger Tierversuche, alles zum Stadtlauf und das Schweigen der Wissenschaft

Aktive Singles auf
date-click
Zeitzeugnisse
Anton Schäfle in Uniform. Das Bild entstand Anfang Februar 1917.

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion