02.01.2013 Drucken Empfehlen
 per eMail empfehlen


   

Kanzlerbezüge

Widerspruch und Rückendeckung für Steinbrück

Zahlreiche SPD-Politiker widersprechen der Äußerung ihres Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, wonach die Kanzlerbezüge unangemessen niedrig seien. Die rund 220 000 Euro Jahresgehalt seien "eine gute Regelung", sagte der langjährige Bremer Bürgermeister Hennig Scherf der "Bild"-Zeitung.

Anzeige


AFP/DPA

Berlin Die Managergehälter seien zu hoch, nicht die Entlohnung des Regierungschefs zu niedrig.

Ähnlich äußerte sich der frühere SPD-Vorsitzende Björn Engholm. "Man darf die Einkünfte eines Kanzlers nicht mit den völlig überhöhten Bezügen mancher Vorstände vergleichen."

Die Vize-Vorsitzende der Südwest-SPD, Leni Breymaier, warf Steinmeier mangelnde Sensibilität vor. In der Sache habe Steinbrück zwar recht. "Aber er hat kein Fingerspitzengefühl für den richtigen Zeitpunkt", sagte sie. Der Parteienforscher Jürgen Falter nannte es "grauenvoll ungeschickt", als Kanzlerkandidat das Thema aufzugreifen.

Andere dagegen sprangen Steinbrück bei. So bekam der Kanzlerkandidat Rückendeckung vom SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach. "Steinbrück hat in der Sache natürlich Recht: In Anbetracht der Größe des Landes ist das Gehalt der Kanzlerin zu gering." Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse kritisierte die Diskussion als "aufgebauscht". Steinbrücks Feststellungen hätten schon viele andere gemacht.

02.01.2013 - 08:30 Uhr

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Bildergalerien und Videos

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Kirchentellinsfurt: Markus Appenzeller

An der Uni Tübingen entsteht ein 3D-Modell des römischen Rottenburg

Kreisliga A3: Eintracht Rottenburg - SC Azurri Mössingen 0:1 Millipay Micropayment

8. Reutlinger Oldtimertag auf dem Marktplatz

Kunststücke mit dem JoJo: Europameister Carlos Braun aus Entringen

Wakeboarding auf der Ammer in Tübingen schlägt Wellen

Falscher Straßenbelag in der Tübinger Friedrichstraße

Samstag Zaz, Sonntag LaBrassBanda beim Sommer-Open-Air

Rettung am Bahnübergang: Trainieren für den Ernstfall

Berthold Schneider hat Tätowierte fotografiert

Impressionen von der Tübinger Sommerinsel

Eine erneute Blockade für die B28a in Hirschau

Umschalten auf Ferienstimmung - wie gelingt das am besten?

Altes Blechle: Parade der Oldtimer in Hailfingen

Rock'n'Punk im Jugendhaus Mössingen

Bau des Scheibengipfeltunnels an der Achalm in Reutlingen

Mini-Rock-Festival 2014 in Horb

Demo gegen Antisemitismus in Tübingen

Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Anzeige


Die Woche im Rückklick
Neue Aula

Wissen, was war

Die Woche vom 9. bis 15. August: Gletscher-Unglück, Humboldt-Ranking, Ammer-Spritztour und Stellplatz-Not

Aktive Singles auf
date-click
Anzeige


Zeitzeugnisse
Szene um 1914, Soldaten auf dem Weg zum Bahnhof Eyach winken in Börstingen einer Frau zu, die mit ...

Mit den Kindern des Feindes geteilt

Zum Themenabend „1914 – Feld der Ehre – Ährenfelder“ lud das Börstinger Dorfmuseum Kulturtankstelle am Samstagabend ins Gasthaus Lamm. Dort gab es zu den Lesungen und einer kleinen Ausstellung auch „schmackhafte Kriegskost“.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion