25.01.2013 Drucken Empfehlen
 per eMail empfehlen


   

Stichwort Lehrer

Nicht jeder ist ein Beamter

Nach Angaben der Kultusministerkonferenz gibt es an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Deutschland knapp 735 000 Lehrer (Statistik 2011). Rund 200 000 von ihnen sind nach Schätzungen der Bildungsgewerkschaft GEW keine Beamten, sondern angestellt.

Anzeige


TWO

Vor allem in ostdeutschen Bundesländern sind Anstellungsverhältnisse die Regel, nicht die Ausnahme. So verbeamtet Berlin schon seit einem Jahrzehnt keine Lehrer mehr. Nur wenn ein Lehrer aus einem anderen Bundesland zuwandert, darf er seinen Beamtenstatus behalten. Auch Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern beschäftigen Lehrer nur als Angestellte.

In Baden-Württemberg, wo dagegen das Beamtenverhältnis die Regel ist, waren im Schuljahr 2011/12 nach Angaben des Kultusministeriums 92 Prozent der insgesamt 101 000 Lehrkräfte Beamte. Rund 9000 Lehrer waren Angestellte. Deren Bezahlung hat das Finanzministerium per Richtlinie geregelt, so wie in anderen Ländern.

Der 2006 vereinbarte Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) gibt für angestellte Lehrer lediglich einen Rahmen vor. Dort steht, in welcher Entgeltgruppe welches Gehalt gezahlt wird. Die Entscheidung, wer nun aber in welche Gruppe fällt, bleibt den Ländern überlassen, was zu einem Flickenteppich geführt hat.

Beispiele für Angestellte im Schuldienst sind Direkteinsteiger aus der Wirtschaft wie Ingenieure, die als wissenschaftliche Lehrkraft an Berufsschulen tätig sind. Es gibt aber auch andere Gründe, neben dem fehlenden zweiten Staatsexamen etwa auch das Lebensalter. So gilt im Südwesten für die Verbeamtung ein Höchstalter von 42 Jahren. Allerdings gibt es Ausnahmen.

25.01.2013 - 08:30 Uhr

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Bildergalerien und Videos

Die drei Lieblingsorte der Kirchentellinsfurter Bürgermeisterkandidaten: Bernd Haug

Die drei Lieblingsorte der Bürgermeisterkandidaten: Petra Kriegeskorte

TV Derendingen schlägt SV03 Tübingen 4:1 Millipay Micropayment

Ammerbucher Fliegerfest 2014

Stadtfest in Mössingen: Erst feucht, dann fröhlich

Horst Raichle, Bürgermeisterkandidat Kirchentellinsfurt

Trailer zum Poltringer Fliegerfest 2014

SV Seebronn schlägt SV Hailfingen 5:1 Millipay Micropayment

Die Dirndlknacker in Hirrlingen

Walter Tigers präsentieren das neue Team

SSC Tübingen schlägt TSG II mit 5:1 Millipay Micropayment

Toter und Totalschäden: Ein Massencrash zum Üben

Friedrichstraße feiert ihr neues Gesicht

Rallye von Rottenburg in den Orient

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Kirchentellinsfurt | Christine Falkenberg

Adebar ist wieder da: Störche sammeln sich im Kreis

Kreisliga A: Altingen schlägt Lustnau 3:2 Millipay Micropayment

Beachparty in Oberndorf: Bei 15 Grad in den Heuballen-Pool

Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Anzeige


Die Woche im Rückklick
Ein Versuchsaffe hat sich den Schädel blutig gekratzt.Bild: Soko Tierschutz/BUAV

Wissen, was war

Die Woche vom 6. bis 12. September: Betreuerin stürzt am Lichtenstein in den Tod, Mann vergeht sich an Stute, Kritik an Affenversuchen

Aktive Singles auf
date-click
Anzeige


Zeitzeugnisse
Anton Schäfle in Uniform. Das Bild entstand Anfang Februar 1917.

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion