Lungenkrebs ist die Krebserkrankung, durch die weltweit die meisten Menschen sterben. Meist wird der Tumor zu spät entdeckt.
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Ulm . Rund 46000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Lungenkrebs. Und: In Deutschland sterben daran pro Jahr mehr Männer als an Prostata- und Dickdarmkrebs zusammen. Bei Frauen ist er die dritthäufigste Krebstodesursache. Dies auch deshalb, weil Lungenkrebs in zwei von drei Fällen erst im fortgeschrittenen Stadium festgestellt wird.
Kein Wunder - der Krebs verursacht zunächst nur selten Beschwerden. Auch gibt es keine Früherkennungsuntersuchung. Deshalb werden kleinere Tumore fast immer nur zufällig entdeckt.
Die wichtigsten Symptome sind Husten und Blut im Auswurf. Erschwerte Atemtätigkeit, Schmerzen in Bereich des Brustkorbes, Heiserkeit, Schluckstörungen und pfeifende Atemgeräusche können auf eine lokal bereits fortgeschrittene Krankheit hinweisen. Schmerzen in den Knochen, im Oberbauch sowie Kopfschmerzen und Übelkeit können auf ein Vorhandensein von Tochtergeschwulsten hindeuten.
Für eine bestimmte Patientengruppe mit fortgeschrittenem, nicht kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) gibt es seit Sommer 2009 eine neue Therapie. 10 bis 15 Prozent aller NSCLC-Patienten haben eine bestimmte Gen-Veränderung - sie vertragen die neuen Substanzen wesentlich besser als eine Chemotherapie.
Doch wie stellt man diese Genmutation fest? Was versteht man unter einer Lungenspiegelung? Habe ich ein erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken? Fragen zum Thema Lungenkrebs beantworten bei unserer Telefonaktion am Mittwoch, 24. März, Prof. Jochen Greiner, Leiter der Onkologie an der Klinik für Innere Medizin III am Uniklinikum Ulm, Prof. Peter Möller, Direktor des Instituts für Pathologie an der Uni Ulm sowie Dr. Christian Schumann, Pneumologe und Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin II am Uniklinikum Ulm. Die Experten sind von 15 bis 17 Uhr unter Telefon: 0180 5073 1156 03 erreichbar (14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk abweichend). ih