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Deutschland bleibt gefroren

Der frostige "Dieter" lässt nicht locker

Deutschland bleibt gefroren. Zwar steigen die Temperaturen etwas - aber nur vorübergehend.

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DPA

Offenbach Ein paar Schneewolken kommen von Süden. Die ganze Woche bleibt es wegen "Dieter" eisig: Das Hoch sitzt über Russland fest und sorgt weiter für strengen Frost.

Minus 28,7 Grad wurden in der Nacht zu Montag in Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern gemessen, im sächsischen Deutschneudorf und in Oberstdorf waren es minus 28 Grad. "Es war die kälteste Nacht dieses Winters, das wird wohl nicht mehr gesteigert", sagte Marcus Beyer vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Aber eisig werde es bleiben, auch tagsüber.

Allerdings lässt die Kälte ein bisschen nach, wenn Wolken vom Mittelmeer-Tief "Julia" Deutschland streifen. Heute kann es ein wenig schneien, aber viel wird den Meteorologen zufolge nicht zusammenkommen. Nachts herrscht weiter strenger Frost, stellenweise wieder minus 20 Grad und darunter.

Morgen und am Donnerstag werde sich die Frostlage vorübergehend etwas entspannen, sagte Beyer. Tagsüber gibt es einstellige Minusgrade, im Westen ist es mit minus einem Grad am wärmsten. Dazu fällt von Nordwesten her etwas Schnee. Am Freitag geht es mit den Temperaturen wieder abwärts. Erst Anfang nächster Woche zeigen die Rechenmodelle der Meteorologen eine mögliche Milderung.

07.02.2012 - 08:00 Uhr | geändert: 07.02.2012 - 08:18 Uhr

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