26.12.2012 Drucken Empfehlen
 per eMail empfehlen


   

2013 - ein gutes Jahr für Brückenbauer

Alle bundesweiten Feiertage an Wochentagen

Wohl dem, der seinen Urlaub für das kommende Jahr schon eingereicht hat: Jede Menge Brückentage versprechen viele lange Wochenenden.

Anzeige


CHRISTINE LIEBHARDT

Berlin Ein Brückentag vor oder nach einem Feiertag ist etwas Herrliches: Man muss nur wenige Tage Urlaub nehmen, hat aber trotzdem lange frei. Das gelingt natürlich nur dann, wenn der Feiertag, mit dem man die Brücke zum Wochenende bauen will, nicht auf eben jenes fällt. Das ist für das nächste Jahr allerdings nicht zu befürchten: Arbeitnehmer können sich darüber freuen, dass alle bundeseinheitlichen Feiertage 2013 auf einen Wochentag fallen. Los geht es mit dem 1. Januar, ein Dienstag. Wer sich noch von Silvester erholen muss, kann sich die drei darauf folgenden Tage frei nehmen. Zwar ist der Feiertag "Heilige Drei Könige" am 6. Januar ein Sonntag - Pech für Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt. Alle anderen hätten an diesem Tag aber ohnehin zur Arbeit gemusst.

Wenn der Frühling kommt, wird es Zeit für den Osterurlaub: Wer acht Tage Urlaub einträgt, kann vom 23. März bis 7. April wegfahren. Wer noch warten will, bis es etwas wärmer ist, der sollte die ersten beiden Maiwochen freinehmen: Dank 1. Mai (Mittwoch) und Christi Himmelfahrt am 9. Mai (Donnerstag) bekommt man 16 Tage Freizeit am Stück - bei nur acht statt zehn eingesetzten Urlaubstagen.

Überhaupt, der Wonnemonat: Auch die Tage nach Pfingstmontag (20. Mai) bieten sich als Brückentage an, um mit vier Urlaubstagen neun Tage frei zu machen. Bleibt zum guten Schluss noch Fronleichnam, der am 30. Mai ebenfalls standardmäßig auf einen Donnerstag fällt - einen Feiertag gibt es aber nur für Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie in Teilen von Sachsen und Thüringen.

Nach diesem reichhaltigen Feiertagsbuffet sieht es den Sommer über allerdings mau aus. Erst Mitte August dürfen sich zumindest die freuen, die im Saarland oder in bestimmten Teilen Bayerns arbeiten: Am Donnerstag, den 15. August ist Mariä Himmelfahrt. Anfang Oktober bietet sich dann bundesweit der Tag der deutschen Einheit für ein langes Wochenende an: Der 3. Oktober ist ein Donnerstag, nimmt man sich am Freitag Urlaub, hat man vier Tage frei.

Am Donnerstag, 31. Oktober haben am Reformationstag Arbeitnehmer in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen frei. Tags darauf am Freitag, 1. November sind dann mit Allerheiligen die Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland dran. Einzig in Sachsen ist auch der Buß- und Bettag am 20. November (Mittwoch) noch ein Feiertag.

Und weil die beiden Weihnachtsfeiertage auch 2013 wieder mitten in der Woche liegen (Mittwoch und Donnerstag), muss man nur fünf Urlaubstage einsetzen, um zum Jahresende gleich erholsame zwölf Tage am Stück frei zu haben.

26.12.2012 - 08:30 Uhr | geändert: 26.12.2012 - 10:48 Uhr

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Bildergalerien und Videos

Die drei Lieblingsorte der Bürgermeisterkandidaten: Petra Kriegeskorte

TV Derendingen schlägt SV03 Tübingen 4:1 Millipay Micropayment

Ammerbucher Fliegerfest 2014

Stadtfest in Mössingen: Erst feucht, dann fröhlich

Horst Raichle, Bürgermeisterkandidat Kirchentellinsfurt

Trailer zum Poltringer Fliegerfest 2014

SV Seebronn schlägt SV Hailfingen 5:1 Millipay Micropayment

Die Dirndlknacker in Hirrlingen

Walter Tigers präsentieren das neue Team

SSC Tübingen schlägt TSG II mit 5:1 Millipay Micropayment

Toter und Totalschäden: Ein Massencrash zum Üben

Friedrichstraße feiert ihr neues Gesicht

Rallye von Rottenburg in den Orient

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Kirchentellinsfurt | Christine Falkenberg

Adebar ist wieder da: Störche sammeln sich im Kreis

Kreisliga A: Altingen schlägt Lustnau 3:2 Millipay Micropayment

Beachparty in Oberndorf: Bei 15 Grad in den Heuballen-Pool

Das Brunnenwasserfest in Bildern

Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Anzeige


Die Woche im Rückklick
Ein Versuchsaffe hat sich den Schädel blutig gekratzt.Bild: Soko Tierschutz/BUAV

Wissen, was war

Die Woche vom 6. bis 12. September: Betreuerin stürzt am Lichtenstein in den Tod, Mann vergeht sich an Stute, Kritik an Affenversuchen

Aktive Singles auf
date-click
Anzeige


Zeitzeugnisse
Anton Schäfle in Uniform. Das Bild entstand Anfang Februar 1917.

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion