Wohl dem, der seinen Urlaub für das kommende Jahr schon eingereicht hat: Jede Menge Brückentage versprechen viele lange Wochenenden.
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CHRISTINE LIEBHARDT
Berlin Ein Brückentag vor oder nach einem Feiertag ist etwas Herrliches: Man muss nur wenige Tage Urlaub nehmen, hat aber trotzdem lange frei. Das gelingt natürlich nur dann, wenn der Feiertag, mit dem man die Brücke zum Wochenende bauen will, nicht auf eben jenes fällt. Das ist für das nächste Jahr allerdings nicht zu befürchten: Arbeitnehmer können sich darüber freuen, dass alle bundeseinheitlichen Feiertage 2013 auf einen Wochentag fallen. Los geht es mit dem 1. Januar, ein Dienstag. Wer sich noch von Silvester erholen muss, kann sich die drei darauf folgenden Tage frei nehmen. Zwar ist der Feiertag "Heilige Drei Könige" am 6. Januar ein Sonntag - Pech für Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt. Alle anderen hätten an diesem Tag aber ohnehin zur Arbeit gemusst.
Wenn der Frühling kommt, wird es Zeit für den Osterurlaub: Wer acht Tage Urlaub einträgt, kann vom 23. März bis 7. April wegfahren. Wer noch warten will, bis es etwas wärmer ist, der sollte die ersten beiden Maiwochen freinehmen: Dank 1. Mai (Mittwoch) und Christi Himmelfahrt am 9. Mai (Donnerstag) bekommt man 16 Tage Freizeit am Stück - bei nur acht statt zehn eingesetzten Urlaubstagen.
Überhaupt, der Wonnemonat: Auch die Tage nach Pfingstmontag (20. Mai) bieten sich als Brückentage an, um mit vier Urlaubstagen neun Tage frei zu machen. Bleibt zum guten Schluss noch Fronleichnam, der am 30. Mai ebenfalls standardmäßig auf einen Donnerstag fällt - einen Feiertag gibt es aber nur für Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie in Teilen von Sachsen und Thüringen.
Nach diesem reichhaltigen Feiertagsbuffet sieht es den Sommer über allerdings mau aus. Erst Mitte August dürfen sich zumindest die freuen, die im Saarland oder in bestimmten Teilen Bayerns arbeiten: Am Donnerstag, den 15. August ist Mariä Himmelfahrt. Anfang Oktober bietet sich dann bundesweit der Tag der deutschen Einheit für ein langes Wochenende an: Der 3. Oktober ist ein Donnerstag, nimmt man sich am Freitag Urlaub, hat man vier Tage frei.
Am Donnerstag, 31. Oktober haben am Reformationstag Arbeitnehmer in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen frei. Tags darauf am Freitag, 1. November sind dann mit Allerheiligen die Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland dran. Einzig in Sachsen ist auch der Buß- und Bettag am 20. November (Mittwoch) noch ein Feiertag.
Und weil die beiden Weihnachtsfeiertage auch 2013 wieder mitten in der Woche liegen (Mittwoch und Donnerstag), muss man nur fünf Urlaubstage einsetzen, um zum Jahresende gleich erholsame zwölf Tage am Stück frei zu haben.
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