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Gais/Stuttgart

Sibirische Kälte: Heidelberg mit -10 Grad am wärmsten

Sibirische Temperaturen im Südwesten in der Nacht zum Sonntag: Mit minus 26,6 Grad war die Doline Degerfeld (Zollernalbkreis) auf der Schwäbischen Alb der kälteste Ort in Baden-Württemberg, wie der Wetterdienst Meteomedia in Gais (Schweiz) mitteilte.

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dpa

Gais/Stuttgart. In Sonnenbühl (Kreis Reutlingen) maßen die Meteorologen minus 25,7 Grad, in Bernau im Schwarzwald (Kreis Waldshut) minus 25,5 Grad. Der kälteste Ort Deutschlands war Morgenröthe-Rautenkranz in Sachsen. Dort wurde eine Temperatur von minus 28,3 Grad gemessen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Stuttgart waren in dessen Messnetz Lenzkirch-Ruhbühl (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) mit minus 23 Grad, dicht gefolgt von Geisingen (Kreis Tuttlingen) und Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) mit jeweils minus 22 Grad die drei frostigsten Stellen Baden-Württembergs.

Artikelbild: Sibirische Kälte: Heidelberg mit -10 Grad am wärmsten Minus 26,6 Grad in Baden-Württemberg. Foto: Patrick Seeger. dpa

Die höchste Temperatur wurde laut DWD in Heidelberg registriert. Die historische Stadt am Neckar war mit minus 10 Grad in der Nacht der wärmste Ort im Südwesten.

«Ein Ende der Kältewelle ist vorerst nicht in Sicht, die Menschen müssen sich auch weiterhin warm anziehen», sagte ein DWD-Meteorologe. Mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad im Flachland bleibt es laut Prognose weiter frostig. Im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb und im Allgäu könnten durchaus noch tiefere Werte erreicht werden. Immerhin: Es soll sonnig bleiben. Nur im Südosten könnten die Wolken dichter werden, dort sei auch leichter Schneefall möglich.

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05.02.2012 - 12:42 Uhr | geändert: 05.02.2012 - 16:47 Uhr

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