05.02.2012 Drucken Empfehlen
 per eMail empfehlen


   

Gais/Stuttgart

Sibirische Kälte: Heidelberg mit -10 Grad am wärmsten

Sibirische Temperaturen im Südwesten in der Nacht zum Sonntag: Mit minus 26,6 Grad war die Doline Degerfeld (Zollernalbkreis) auf der Schwäbischen Alb der kälteste Ort in Baden-Württemberg, wie der Wetterdienst Meteomedia in Gais (Schweiz) mitteilte.

Anzeige


dpa

Gais/Stuttgart. In Sonnenbühl (Kreis Reutlingen) maßen die Meteorologen minus 25,7 Grad, in Bernau im Schwarzwald (Kreis Waldshut) minus 25,5 Grad. Der kälteste Ort Deutschlands war Morgenröthe-Rautenkranz in Sachsen. Dort wurde eine Temperatur von minus 28,3 Grad gemessen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Stuttgart waren in dessen Messnetz Lenzkirch-Ruhbühl (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) mit minus 23 Grad, dicht gefolgt von Geisingen (Kreis Tuttlingen) und Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) mit jeweils minus 22 Grad die drei frostigsten Stellen Baden-Württembergs.

Artikelbild: Sibirische Kälte: Heidelberg mit -10 Grad am wärmsten Minus 26,6 Grad in Baden-Württemberg. Foto: Patrick Seeger. dpa

Die höchste Temperatur wurde laut DWD in Heidelberg registriert. Die historische Stadt am Neckar war mit minus 10 Grad in der Nacht der wärmste Ort im Südwesten.

«Ein Ende der Kältewelle ist vorerst nicht in Sicht, die Menschen müssen sich auch weiterhin warm anziehen», sagte ein DWD-Meteorologe. Mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad im Flachland bleibt es laut Prognose weiter frostig. Im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb und im Allgäu könnten durchaus noch tiefere Werte erreicht werden. Immerhin: Es soll sonnig bleiben. Nur im Südosten könnten die Wolken dichter werden, dort sei auch leichter Schneefall möglich.

Die schönsten Winterbilder der Tagblatt.de-User sehen Sie hier.

05.02.2012 - 12:42 Uhr | geändert: 05.02.2012 - 16:47 Uhr

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Bildergalerien und Videos

Die drei Lieblingsorte der Kirchentellinsfurter Bürgermeisterkandidaten: Bernd Haug

Die drei Lieblingsorte der Bürgermeisterkandidaten: Petra Kriegeskorte

TV Derendingen schlägt SV03 Tübingen 4:1 Millipay Micropayment

Ammerbucher Fliegerfest 2014

Stadtfest in Mössingen: Erst feucht, dann fröhlich

Horst Raichle, Bürgermeisterkandidat Kirchentellinsfurt

Trailer zum Poltringer Fliegerfest 2014

SV Seebronn schlägt SV Hailfingen 5:1 Millipay Micropayment

Die Dirndlknacker in Hirrlingen

Walter Tigers präsentieren das neue Team

SSC Tübingen schlägt TSG II mit 5:1 Millipay Micropayment

Toter und Totalschäden: Ein Massencrash zum Üben

Friedrichstraße feiert ihr neues Gesicht

Rallye von Rottenburg in den Orient

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Kirchentellinsfurt | Christine Falkenberg

Adebar ist wieder da: Störche sammeln sich im Kreis

Kreisliga A: Altingen schlägt Lustnau 3:2 Millipay Micropayment

Beachparty in Oberndorf: Bei 15 Grad in den Heuballen-Pool

Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Anzeige


Die Woche im Rückklick
Auf solchen Booten kommen die Flüchtlinge nach Italien. Wer diese Fahrt überlebt, braucht dringend ...

Wissen, was war

Die Woche vom 13. bis 19. September: Flüchtlinge hinters Landratsamt und weiter Debatte um Tübinger Tierversuche

Aktive Singles auf
date-click
Anzeige


Zeitzeugnisse
Anton Schäfle in Uniform. Das Bild entstand Anfang Februar 1917.

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion