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Junge Union:

Mappus behindert Neuanfang

JU-Landeschef Nikolas Löbel hat dem früheren Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) vorgeworfen, den Neuanfang der CDU zu behindern. Löbel sagte, die CDU habe das "Kapitel Mappus" nach der Schlappe bei der Landtagswahl abgeschlossen.

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Stuttgart Auch dieser müsse sich endlich damit abfinden. "Für Mappus gibt es keinen Scotty in der CDU Baden-Württemberg, der ihn wieder zurück an Bord beamt", sagte Löbel und spielte damit auf "Raumschiff Enterprise" an.

"Er ist von Bord gegangen und er bleibt auch von Bord. Wir müssen jetzt abschließen mit der Vergangenheit." Mappus bringe sich aber immer wieder ins Spiel, um seinen Ruf im Streit um den EnBW-Aktiendeal aufzupolieren. Das Ziel der Union im EnBW-Untersuchungsausschuss könne nicht sein, Mappus zu rehabilitieren. Der CDU-Fraktion müsse es vielmehr darum gehen, "Licht in das ungemein Dunkle bei dem Thema EnBW-Kauf zu bringen".

Löbel befürchtet einen Imageschaden für die CDU durch Mappus" Auftritt vor dem Ausschuss. "Wenn er dieses Ziel verfolgt mit seiner altbewährten Art und Weise, dann wird es der CDU schaden." Mappus stelle Behauptungen auf, ohne wirklich zur Aufklärung des Milliarden-Deals beizutragen. Noch dazu sei er uneinsichtig. "Es wäre besser, er würde den Dialog suchen als nochmal draufzuschlagen und zu sagen: "Ihr lügt alle und ich habe Recht".

03.02.2012 - 08:30 Uhr

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