25.01.2013 Drucken Empfehlen
 per eMail empfehlen


   

Ulm/Goslar

Hermann bekräftigt Kritik an Ramsauers neuen Punktekatalog

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hat seine Kritik an der Reform des Flensburger Punktekatalogs bekräftigt.

Anzeige


dpa

Ulm/Goslar. «Das neue System ist weder stringenter noch besser», sagte Hermann der in Ulm erscheinenden «Südwest Presse» (Samstag) über den Gesetzentwurf seines Ressortkollegen im Bund, Peter Ramsauer (CSU). «Es ist in sich teilweise auch widersprüchlich.»

Artikelbild: Hermann bekräftigt Kritik an Ramsauers neuen Punktekatalog Hermann kann dem neuen System wenig abgewinnen. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv dpa

Hermann kritisierte, dass es für bestimmte Vergehen wie das Einfahren in eine Umweltzone ohne Plakette oder das Zuparken einer Feuerwehrzufahrt keine Punkte mehr geben soll, obwohl es sich um schwerwiegende Regelverletzungen handele.

Der zuständige Arbeitskreis auf dem 51. Verkehrsgerichtstag im niedersächsischen Goslar hatte am Freitag beschlossen, dem Gesetzentwurf der Bundesregierung könne nicht zugestimmt werden. Laut der Zeitung will das baden-württembergische Kabinett vermutlich am Dienstag beraten, wie sich die Landesregierung im Bundesrat zu der Reform des Punktekatalogs verhält.

Hermann hatte schon Anfang vergangenen Jahres mit Widerstand im Bundesrat gedroht, sollte Ramsauer die Länderkritik nicht ernst nehmen.

25.01.2013 - 19:47 Uhr | geändert: 25.01.2013 - 20:10 Uhr

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Bildergalerien und Videos

Die drei Lieblingsorte der Bürgermeisterkandidaten: Petra Kriegeskorte

TV Derendingen schlägt SV03 Tübingen 4:1 Millipay Micropayment

Ammerbucher Fliegerfest 2014

Stadtfest in Mössingen: Erst feucht, dann fröhlich

Horst Raichle, Bürgermeisterkandidat Kirchentellinsfurt

Trailer zum Poltringer Fliegerfest 2014

SV Seebronn schlägt SV Hailfingen 5:1 Millipay Micropayment

Die Dirndlknacker in Hirrlingen

Walter Tigers präsentieren das neue Team

SSC Tübingen schlägt TSG II mit 5:1 Millipay Micropayment

Toter und Totalschäden: Ein Massencrash zum Üben

Friedrichstraße feiert ihr neues Gesicht

Rallye von Rottenburg in den Orient

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Kirchentellinsfurt | Christine Falkenberg

Adebar ist wieder da: Störche sammeln sich im Kreis

Kreisliga A: Altingen schlägt Lustnau 3:2 Millipay Micropayment

Beachparty in Oberndorf: Bei 15 Grad in den Heuballen-Pool

Das Brunnenwasserfest in Bildern

Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Anzeige


Die Woche im Rückklick
Ein Versuchsaffe hat sich den Schädel blutig gekratzt.Bild: Soko Tierschutz/BUAV

Wissen, was war

Die Woche vom 6. bis 12. September: Betreuerin stürzt am Lichtenstein in den Tod, Mann vergeht sich an Stute, Kritik an Affenversuchen

Aktive Singles auf
date-click
Anzeige


Zeitzeugnisse
Anton Schäfle in Uniform. Das Bild entstand Anfang Februar 1917.

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion