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Zollernalbkreis

Gefälschte Überweisungen

Jüngst gingen bei mehreren Bankinstituten des Zollernalbkreises gefälschte Überweisungsträger ein. Von Konten tatsächlich existenter Bankkunden sollten Gutschriften auf andere Konten in unterschiedlichen deutschen Städten getätigt werden.

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ST

Zollernalbkreis. Die Fälschungen wurden zunächst nicht erkannt und in neun Fällen sind wirklich Geldbeträge zwischen 400 und 800 Euro den „Betrügerkonten“ gutgeschrieben worden. In einem Fall konnte der angewiesene Betrag von mehr als 600 Euro zurückgebucht werden.

Anfang der Woche wurde der Sachverhalt bei der Kriminalpolizei angezeigt. Wie die Täter die Kontoverbindung ausgespäht haben, ist bisher nicht bekannt. Klar ist jedoch, wenn Gauner erst mal im Besitz der Bankdaten sind, geht alles ganz schnell: Sie füllen eine Überweisung aus, fälschen die Unterschrift (oder machen sich dafür noch nicht mal die Mühe) und sobald der ergaunerte Geldbetrag auf dem eigens dafür angelegten „Betrügerkonto“ eingegangen ist, wird das Geld abgehoben und das Konto sofort gelöscht.

Um an Kontodaten zu gelangen, nutzen Gauner gerne das Internet, wo Firmen ihre Bankverbindungen offenlegen. Auch werden Leute unter einem Vorwand telefonisch kontaktiert, um ihnen zum Beispiel für die Überweisung vermeintlicher Gewinne die Kontoverbindungsdaten zu entlocken.

Die Polizei rät dazu, nach Einkäufen mit EC-Karte die Belege immer einzustecken und niemals, schon gar nicht am Telefon, Unbekannten die eigenen Bankverbindung preiszugeben. Auch bei Anfragen per E-Mail ist absolute Zurückhaltung geboten, so die Polizei.

Außerdem sollten Kontobewegungen regelmäßig kontrolliert werden, damit entsprechende Rückbuchungen rechtzeitig veranlasst werden können.

26.02.2013 - 17:40 Uhr | geändert: 26.02.2013 - 17:45 Uhr

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