
Blaue Brücke
Tübingen. Vom kommenden Montag an wird die Poststraße umgebaut. Für die Anwohner heißt das außer Baulärm auch, dass sie keinen Platz mehr für ihre Autos haben – zumindest nicht direkt am Haus. Die Stadtverwaltung hat aber für Abhilfe gesorgt und die Fläche unterhalb der Blauen Brücke zu einer topfebenen Fläche walzen lassen.
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Das Talent zu sterben
Tübingen. „Ich bin unglücklich“, sagt Mascha (Steffi Brodbeck) ganz am Anfang von Tschechows „Möwe“. Bei der Premiere des Stücks am Samstag in der Produktion des Theatertamtam des Fichtehauses erntet sie damit erst einmal einen Lacher von den über hundert Premierengästen. Das Publikum hat sich entschlossen, die Sache lustig zu nehmen, die Komödie als Sitcom.
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Als das Wasser am Hals stand
Der Nachhaltigkeitsgedanke kam im herrschaftlichen Schönbuch mit hundert Jahren Verspätung an. Doch dann wurde er perfekt umgesetzt.
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Streik steht vor der Ladentür
Auch in der Region stehen die Zeichen im Einzelhandel auf Sturm: „Wir rechnen mit einer langen, knüppelharten Tarifauseinandersetzung“, sagte gestern Verdi-Bezirkssekretär Martin Gross. Im Januar hatten die Arbeitgeber überraschend sämtliche Tarifverträge mit Verdi gekündigt.
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Olympinnen setzen beim fünften Bürgerschoppen Akzente
Die Tübinger Verbindungsbrüder sind um Schwestern reicher. Beim gestrigen fünften störungsfreien Bürgerschoppen des Arbeitskreises Tübinger Verbindungen (AKTV) vor der Alten Burse stachen die Damen der Olympea aus den um die Mittagszeit knapp 200 Gästen heraus.
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Tierrechte vor Wissenschaft
Am besten sollten alle Tierversuche abgeschafft werden, forderten zahlreiche Tierschützer bei einer Demo am Samstag. Als erster Schritt wenigstens die Experimente mit Affen.
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Der Alltag der kleinen Leute
Einen handbetriebenen Zahnbohrer im Schützengraben zeigt die Grußkarte des Soldaten, ernste Kindergesichter blicken aus der Schul-Fotografie von 1894: Zum 100-jährigen Bestehen des Weilheimer Schulhauses hat Klaus Mohr ein neues Heimatbuch herausgebracht.
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Kommentar
Nun soll es also wirklich losgehen mit den lange versprochenen Räumarbeiten im Schindhau. Mitte Mai rückt eine Spezialfirma an, die im Boden am Salzgarten nördlich der Wagenburg nach Überbleibseln des Zweiten Weltkriegs suchen wird und sie unschädlich machen soll. Und doch: Es bleibt die Frage, warum der Bund eigentlich erst jetzt mit der Suche danach beginnt. Das Gelände übernahm er schon vor über 20 Jahren nach dem Abzug der französischen Garnison.
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Weiterhin Gefahr im Schindhau – Teilräumung beginnt im Mai
Spielende Kinder fanden zuletzt im August französische Übungshandgranaten im Wald nahe des Französischen Viertels. Die Behörden versicherten damals, der Fall habe „höchste Priorität“. Doch die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam. Bislang wurde keine einzige Granate weggeräumt.
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Die lange Nacht zog auch junge Kunden an
Shopping am Samstagabend – bei bedecktem Himmel drängten sich die Kunden in der langen Einkaufsnacht vor allem in den Modeboutiquen der Altstadt.
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Auszeit für den Rasenmäher: Mit der Wiese kommt Leben
Die Initiative Bunte Wiese machte am Sonntag Werbung fürs Stehenlassen von langem Gras – auch wenn es nicht top gepflegt aussieht.
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Radfahrerin im Kreisverkehr umgefahren
Vom Auto eines 90-Jährigen umgeschubst wurde am Samstag gegen 11 Uhr eine 46-jährige Radfahrerin.
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Abgetretene Spiegel und mit Steinen eingeworfene Heckscheiben haben die Besitzer der sechs Autos zu beklagen, die am frühen Samstagmorgen auf Waldhäuser Ost demoliert worden sind.
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Otto Hermann Pesch über Kirchenkrise und das Zweite Vatikanische Konzil
Auch wenn der Name Küng viele überstrahlt – die katholische Kirche hat noch andere kritische Geister von Format. Einer war jetzt wieder in Tübingen: Otto Hermann Pesch, 81 Jahre alt und scharf in der Analyse der Lage der Kirche wie ein Junger.
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Eine Aktivisten-Gruppe stemmt sich seit 25 Jahren mit Kulturprojekten gegen Krieg
„Unsere Arbeitsweise reicht bis ins Klassenzimmer hinein und bis zur Uno.“ So beschreibt Henning Zierock das Vorgehen der „Gesellschaft Kultur des Friedens“. Eine feste Form hat der Zusammenschluss von Menschenrechts- und Friedensaktivisten trotz seines Namens nicht. Das soll sich im Jahr des 25-jährigen Bestehens ändern.
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