Kicken für den guten Zweck: Mit einem Prominenten-Match will ein Tübinger Veranstalter-Bündnis beim Umbrisch-provenzalischen Markt aufs Neue Geld für Kinder einspielen.
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Tübingen. „Tore als gute Tat“: Schon vergangenes Jahr hatte ein solcher Promi-Kick gut 2500 Euro für das Tübinger Kulturnetz und die Kreisarmutskonferenz zusammengebracht. In diesem Jahr wollen wieder zwei Mannschaften aus örtlich bekannten Persönlichkeiten zum Spenden-Match antreten, diesmal mit leicht geänderten Modalitäten: Wer mitkicken will, zahlt 50 Euro in die Spendenkasse – erst dann wird er (oder auch sie) aufgestellt.
Wo ist bloß Käpt’n Ballack? Benefiz-Kick beim Umbrisch-Provenzalischen Markt 2009. Who is who? Der Elfer jedenfalls könnte im Ernstfall auch bei Verletzungen helfend eingreifen (Klinikumschef Michael Bamberg). Archivbild: Metz
Gekickt wird am kommenden Freitagabend im Stadion des SV 03, auf einem für die Promis verkürzten Spielfeld („Wir spielen von 16er zu 16er“). Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, der Kick dauert zweimal dreißig Minuten. Mitveranstalter sind neben dem Tübinger Kulturnetz und dem Tübinger Sport (vertreten durch Eugen Höschele als Vorsitzendem der Leichtathletik-Vereinigung) die Stadtverwaltung, die Kreissparkasse und das SCHWÄBISCHE TAGBLATT.
Der Erlös soll dieses Jahr dem Projekt „Stadt der Kinder“ zukommen. Bei diesem Projekt werden unter Leitung der städtischen Stabsstelle für Gleichstellung und Integration Kinder mit Migrationshintergrund bei einem Pfingstcamp 2011 eine Theateraufführung erarbeiten. Mitmachen können 50 Kinder – das Projekt soll Sprachkompetenz und soziale Integration fördern. Die Kinder werden nicht nur zusammen Theater spielen, sondern ihr Stück auch in einer öffentlichen Aufführung präsentieren. Betreut wird das Projekt von dem Theater-Pädagogen Volker Schubert.
Die Organisatoren des Promi-Kicks freuen sich daher nicht nur über den „fußballerischen Genuss“, den sie sich von ihrem Match am Freitagabend versprechen. Sie würden sich, wie es heißt, auch „freuen, wenn viele, viele sich der guten Sache anschließen würden“. Wer als Zuschauer ins SV-Stadion kommt, kann ja immerhin einen Obulus ins Spendenkässle werfen. Die Promikicker jedenfalls werden wohl schon mit der Spendenbüchse herumgehen.mm