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1.500 Besucher bei Bogen-Messe

Turnier und Ausstellung waren diesmal im Sportinstitut

Etwas weniger Aussteller als im Vorjahr, aber umso mehr Besucher kamen am Wochenende zur dritten Bogensport-Messe. Dort konnten sie auch einen Bogensimulator ausprobieren.

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FILIPP MÜNST

Tübingen. Zum ersten Mal war die Tübinger Bogensport-Messe mit Turnier und Messe an einem Ort: am Sportinstitut. „Wenn ein Turnierteilnehmer mal 30 Minuten Pause hat, kann er jetzt einfach auf der Messe herumschlendern oder eine Bratwurst essen“, erklärte Mitveranstalter Jens Waschull.

Die dritte Tübinger Bogensportmesse hatte neben den passenden Bögen auch eine große Auswahl an ... Die dritte Tübinger Bogensportmesse hatte neben den passenden Bögen auch eine große Auswahl an bunten Pfeilen zu bieten. Bild: Rippmann

Ob nun vom Hunger getriebene Turnier-Schützen oder gewöhnliche Messebesucher – es dürfte fast jeder in der großen Turnhalle des Sportinstituts etwas für sich gefunden haben. Ein Besucher aus Hechingen war mit seinem ganzen Verein da und hat sich neue Sehnen für seinen Bogen gegönnt. „Ich finde es gut, dass es auch für so einen Sport eine eigene Messe gibt“, sagte er. Ein anderer Besucher, der mit seiner Tochter zusammen aus Herrenberg hergefahren war, berichtete: „Wir haben beide erst mit Bogenschießen angefangen und finden es ganz erstaunlich, mit wie vielen unterschiedlichen Spitzen man so einen Pfeil bauen kann.“

Neben Zubehör und sogenannten 3D-Tieren, die als Ziel herhalten müssen, waren ganz unterschiedliche Arten von Bögen ausgestellt. Für Puristen die traditionellen Modelle, für Technik-Freaks die Compound-Bögen mit geringerem Zuggewicht und für Genießer handgefertigte Einzelstücke aus japanischem Edelholz. Bei der ganzen Angebotsvielfalt mag so mancher Anfänger oder Gelegenheits-Schütze überfordert gewesen sein. Die Messe richtete sich vor allem an geübte Bogensportler.

Viel Andrang herrschte bei der Computersimulation der FH Düsseldorf und der Firma Bogenzeit. Eine Kamera erfasst den Infrafot-Laser auf dem Bogen, mit dem der Schütze auf die Leinwand zielt. Dort tummeln sich die fiktiven Tiere. „Wir haben so viele Anfragen, wir könnten zehn davon verkaufen“, freute sich Mitentwickler Klemens Schmelter. Laut ihm ist das Projekt in erster Linie dazu gedacht, Jugendliche für den Bogensport zu gewinnen.

Zum Rahmenprogramm gehörten ein Flohmarkt und eine Versteigerung sowie Vorträge, unter anderem von Branchengröße Gerhard Gabriel, der über Pfeiltuning referierte. Jens Waschull sprach am Sonntagabend von knapp 1500 Besuchern.

04.03.2013 - 08:00 Uhr

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