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Action in der Schläferstadt

Tübinger Jugendliche wünschen sich großes Ract!-Festival

Für das Ract!-Plenum ist es eine Notlösung: Das Tübinger Festival steigt am 11. und 12. Juni auf dem Schiebeparkplatz bei der Alten Chemie. Der Alte Botanische Garten stieß aus mehreren Gründen als Standort für die Fete auf Kritik.

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Artikelbild: Tübinger Jugendliche wünschen sich großes Ract!-Festival

Tübingen. Zwischen Wilhelm-, Naukler- und Mohlstraße steht für das Ract!-Festival eine Fläche von rund 70 Ar zur Verfügung. Dazu kommt noch das daneben liegende Areal der Wilhelmstraße, die während der Festival-Tage komplett für den Verkehr gesperrt wird. Auf dem gesamten Platz könnten zwei Bühnen aufgebaut werden. Weil die Absperrungen zu aufwändig und zu teuer geworden wären, ist die Stadt vom Alten Botanischen Garten als Festival-Standort abgerückt.

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Viele Jugendliche wünschen sich wieder ein großes Ract!-Festival, das auch so heißt. Ein Festival, das zum Publikumsmagneten wird. So wie in den vergangenen Jahren am Tübinger Anlagensee.

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„Ich fände es schade, wenn durch eine Namensänderung weniger Gäste angelockt worden wären“, sagt Thomas Trumpf. „Denn je mehr Leute da sind, um so größer ist der Spaß“, betont der 23-jährige Student. „Auch das kleinere Programm finde ich schlecht, da können die Macher nicht mehr alle Geschmäcker abdecken.“

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„Eine Namensänderung würde mich nicht stören“, sagt Sebastin Matz. „Aber dass weniger Leute kommen sollen schon“, erklärt der 18-jährige Anlagenmechaniker. „Ein großes Festival ist viel spaßiger.“

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Benjamin Jetschke ist jedenfalls froh, dass das Festival nicht hinter einem Zaun stattfinden muss. „Ein Metallzaun ist schlecht“, sagt der 14-jährige Schüler. „Der behindert die Sicht und man fühlt sich eingeschränkt.“ Dass weniger Publikum kommen soll, findet er „schwachsinnig“. Schließlich würde ein großes Festival die Chance bieten, „den Gästen zu zeigen, dass Tübingen eine schöne Stadt ist“.

Auch Nicole Holzer wünscht sich ein großes Festival. „Ich fände drei Bühnen besser“, sagt die 26-jährige Studentin. Text / Bilder: Vey

24.02.2010 - 08:30 Uhr | geändert: 27.04.2010 - 15:07 Uhr

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