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Ursache für Segelfliegerabsturz

Tragfläche hatte in Kurve Feld gestreift

Beim Landen verschätzt hatte sich der 20-Jährige Segelflieger, der am Donnerstag einen Kilometer westlich von Schwenningen (Kreis Sigmaringen) verunglückte.

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tol

Schwenningen/Tübingen. Das ergab die Untersuchung von Kriminalpolizei und einem Sachverständigen. Der 20-Jährige aus einem Reutlinger Teilort war von Übersberg auf der Schwäbischen Alb gestartet. Dort hat die „Akademische Fliegergruppe an der Universität Tübingen“ ihren Vereinsflugplatz.

Der Segler wollte einen ganztägigen Überlandflug machen. Laut Polizei hatte der 20-Jährige bei Schwenningen keine Thermik mehr und wollte auf dem abgeernteten Feld landen. Dabei verschätzte er sich offenbar und berührte in einer Linkskurve mit der Tragfläche den Boden.

Der Rumpf des Flugzeugs prallte darauf so heftig auf den Boden, dass die Pilotenkanzel zerbrach und der 20-Jährige schwer verletzt wurde. Danach setzte das Flugzeug immer wieder auf, schleuderte über das Feld und dreht sich mehrmals um die eigene Achse. Auch Höhen- und Seitenleitwerk brachen. Der Pilot erlitt einen Schock und starke Prellungen.

02.09.2010 - 15:55 Uhr | geändert: 02.09.2010 - 15:58 Uhr
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