per eMail empfehlen


   

An einem Tisch

Streit zwischen Filmfestivals geschlichtet

Der Streit der Tübinger Filmfestivals ist beigelegt. Die Macher wollen ihre Arbeit künftig miteinander abstimmen. Das ist das Ergebnis einer Mediation.

Anzeige


Gernot Stegert

Tübingen. Von Herbst 2011 bis Dezember 2012 hat das Ludwigsburger Likom-Institut für Mediation (Streitschlichtung) auf Initiative des Kulturamts zwischen den fünf Betreibern der Tübinger Filmfestivals vermittelt. Das Ergebnis lobten gestern im Kulturausschuss des Gemeinderats Amtsleiterin Daniela Rathe und sämtliche Fraktionen einhellig.

Das Maskottchen der Französischen Filmtage sah 2012 noch recht grimmig in die Welt. Jetzt aber hat ... Das Maskottchen der Französischen Filmtage sah 2012 noch recht grimmig in die Welt. Jetzt aber hat die Mediation, über die gestern im Kulturausschuss berichtet wurde, zu einem zumindest vorläufigen Frieden geführt. Archivbild: Sommer

Likom-Chef Siegfried Rapp bezeichnete es zunächst als „Luxus, so viele exzellente Filmfestivals zu haben“. Der Streit sei eine Mischung aus strukturellen Interessensgegensätzen (dem Ringen um Aufmerksamkeit, Termine, Kinos, Geld) und „persönlichen Geschichten“ gewesen. 15 Personen hätten an sieben Samstagen und in vielen Einzelgesprächen teilgenommen. Nur eine Person habe sich beharrlich verweigert.

Ergebnis ist ein Abschlusstext, in dem die Aufarbeitung der Konflikte erklärt wird und alle Beteiligten „respektvollen Umgang in der Filmfestivalszene“ geloben. „Ich werte das als großen Erfolg, auch wenn manche den Text als zu allgemein empfinden werden“, sagte Rathe. Sie werde die Mediation fortführen und „einen Tisch“, eine „Gesprächsplattform“ einrichten, auf der Unstimmigkeiten wie konkrete Absprachen erfolgen sollen. Oberbürgermeister Boris Palmer berichtete, dass er der Kulturamtsleiterin eine Fortbildung als Mediatorin genehmigen werde.

24.01.2013 - 22:30 Uhr | geändert: 24.01.2013 - 23:10 Uhr

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Anzeige


Bildergalerien und Videos

Cap-Anamur-Kapitän versteigert des Bord-Keyboard

Vietnamesen feiern in Bodelshausen Neujahr

Raubkatzen verlieren Thriller gegen Drachen

Zeitung in der Schule: Die Party in Bildern

Der TVR erreicht die Playoffs

Der Umzug in Ergenzingen in Bildern

Der Umzug in Seebronn in Bildern

Kinderumzug am Montag in Rottenburg

Gambische Fasnet in Rottenburg

Fasnet 2015 in Rottenburg am Neckar

Anzeige


Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Umfrage

Soll beim Universitätsklinikum auf dem Schnarrenberg ein weiteres Parkhaus gebaut werden?



Die Woche im Rückklick

Wissen, was war

Die Woche vom 21. bis 28. Februar: Streit um Augenklinik-Parkhaus, Tübingens Stadtplaner geht nach Ulm und Boss darf Outlets ausbauen

Aktive Singles auf
date-click
Das TAGBLATT-Zeitungsarchiv
Artikelbild: Das Redaktionsarchiv des SCHWÄBISCHEN TAGBLATTS

Sie suchen? Wir finden.

Wer kennt das nicht: Ausgerechnet den Artikel zum Thema, das einen gerade beschäftigt, hat man verpasst. Oder man braucht dringend einen Überblick über eine regionale Fragestellung. Das TAGBLATT-Archiv hilft weiter.

Ihr Kontakt zur Redaktion
Schwäbisches Tagblatt 

07071/934-0

Tagblatt Online
07071/934-0
Steinlach Bote 07473/9507-0
Rottenburger Post 07472/1606-16
Reutlinger Blatt 07121/3259-50
Neckar Chronik Horb 07451/9009-30
Tagblatt Anzeiger 07071/934-0