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Die Container kommen

Stadträte unterstützten Grundschuleltern

Das Hin und Her hat ein Ende. Die Schüler der Lindenbrunnen-Pavillons werden nicht in Busse steigen, um zum Unterricht zu kommen. Am Montagabend beschloss der Tübinger Gemeinderat, während der Zeit des Schulneubaus Container im Anlagenpark aufzustellen.

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Ulla Steuernagel

Tübingen. Einige Eltern von Kindern, die die Grundschule neben dem Wildermuth-Gymnasium besuchen, hatten in den Zuschauerrängen des Sitzungssaals im Landratsamt Platz genommen. Am Ende der Debatte applaudierten sie.

Die Eltern hatten sich gegen die Idee von Verwaltung und Lehrerkollegium gestemmt. Sie wollten nicht, dass der Schulbetrieb während der Bauzeit in die Mörikeschule in Derendingen verlagert werde und die Grundschüler mit Bussen dorthin gebracht würden. Der Bustransfer stellte jedoch auch die Verwaltung vor Probleme. Mit den Fahrten zum frühen 8-Uhr-Schulbeginn hätte sie externe Busunternehmen beauftragen müssen. Die Kostendifferenz zwischen Container-Lösung (540.000 Euro) und Busfahrten (520.000 Euro für zwei Jahre) fiel am Ende so gering aus, dass wirtschaftliche Gründe nicht mehr zählten.

Mit einigen Rügen in Richtung Stadtverwaltung garniert stimmte die große Mehrheit der Stadträte für die Container im Anlagenpark, Die beiden SPD-Räte Klaus te Wildt und Amely Krafft und OB Boris Palmer enthielten sich der Stimme.

25.02.2013 - 20:30 Uhr | geändert: 25.02.2013 - 21:57 Uhr

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