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Unterirdische Brücke beim Uhlandbad wird aufgefüllt

Historische Gewölbekonstruktion soll erhalten werden

Das historische Brückengewölbe unter der Karlstraße vor dem Uhlandbad wird von Dienstag an wieder aufgefüllt. Deshalb wird in Höhe des Bades voraussichtlich bis Ostern eine Fahrbahn gesperrt. 

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Sepp Wais

Tübingen. Um den Bussen die Einfahrt in die nördliche Europastraße zu ermöglichen, wird zudem die linke Linksabbiegerspur in der Friedrichstraße gesperrt.

Artikelbild: Unter dem Pflaster liegt die Brücke Archivbild: Sommer

Wie berichtet, stellten die städtischen Tiefbauer im Januar bei den Vorarbeiten für die Umgestaltung des Zinser-Dreiecks fest, dass die aus dem Jahr 1779 stammende und seit Jahrzehnten im Untergrund vergessene Gewölbekonstruktion verformt und nicht mehr standsicher ist. Die Brücke führte einst über die parallel zum Neckar fließende Kronenlache, einen historischen Altarm des Neckars – bis sie bei der Neckarkorrektion von 1910/1911 überbaut und aus dem Stadtbild verbannt wurde.

Durch die jetzt beginnende Auffüllung des Hohlraums unter dem Gewölbe wird die darüber verlaufende Karlstraße abgesichert. In einem ersten Arbeitsschritt soll zunächst der lose Bauschutt aus dem Gewölbe entfernt werden. Anschließend wollen sich die amtlichen Denkmalschützer die 230 Jahre alte Konstruktion mal genauer anschauen.

Am Ende wird der Hohlraum dann mit rund 400 Tonnen eines fließfähigen, hydraulisch aushärtenden Mineralstoff-Bindemittelgemischs aufgefüllt. Die Endfestigkeit dieses Materials ist steuerbar: Es soll einerseits hart genug werden, um das Gewölbe zu stützen, andererseits aber auch weich genug, um eines Tages wieder entfernt zu werden. Auf diese Weise haben künftige Generationen die Möglichkeit, die Brücke wieder auszugraben. Die Gesamtkosten für die Auffüllung betragen etwa 165.000 Euro. 

26.02.2013 - 07:30 Uhr

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