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Tübingen: 35-Jähriger wegen Mordes verurteilt

Geisterfahrer kommt wohl nie wieder auf freien Fuß

Nachdem er als Geisterfahrer einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hat, kommt ein 35-Jähriger vermutlich nie wieder auf freien Fuß.

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dpa

Tübingen. Das Landgericht Tübingen verurteilte ihn am Donnerstag wegen Mordes zu zwölf Jahren Haft und ordnete außerdem die anschließende Sicherungsverwahrung an. Gutachter hatten deutliche Zweifel geäußert, ob der psychisch kranke Mann jemals wieder in Freiheit leben könne, ohne eine Gefahr für die Allgemeinheit darzustellen.

Der 35-Jährige war im vergangenen Frühling in falscher Richtung über die Schnellstraße von Reutlingen nach Stuttgart gerast. Als er in das Auto einer Familie krachte, starb der 43-jährige Familienvater - der Täter überlebte schwer verletzt.

02.02.2012 - 14:14 Uhr | geändert: 02.02.2012 - 16:38 Uhr

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