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Selbstgebastelter Böller fliegt jungem Tübinger um die Ohren

Finger lädiert, Verbrennungen im Gesicht

Einem jungen Mann ist am Silvesternachmittag ein Feuerwerkskörper in der Hand explodiert.

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sg
Der behandelnde Chirurg an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BG) in Tübingen sieht Chancen, dass alles wieder verheilt. Doch noch bestehe auch die Gefahr, dass der junge Mann Finger verliere. Ursache war Leichtsinn: Hochgegangen sei kein gekaufter Böller, sondern „eine selbstgebastelte Rohrbombe“. Der Patient habe Pulver aus anderen Böllern gekratzt und in ein Rohr gefüllt. Das Ganze sei ihm dann um die Ohren geflogen.

Beim zweiten schwereren Fall, der in der BG behandelt wurde, hat ein zu früh explodierter Böller in der Silvesternacht bei einem Tübinger zu Verbrennungen im Gesicht geführt. Die Augen haben den Unfall überstanden. Und der Chirurg geht davon aus, dass die Brandverletzungen der Haut wieder ganz verheilen.
01.01.2013 - 17:17 Uhr | geändert: 03.01.2013 - 08:30 Uhr

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