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Kritischer Humanist

Charles Taylor ist Unseld-Lecturer 2013

Der kanadische politische Philosoph Charles Taylor hält am 4. Juni an der Uni Tübingen die diesjährige Unseld-Lecture. Er spricht über „Religion und Säkularismus in modernen Demokratien“.

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Tübingen. Charles Taylor zählt zu den international einflussreichsten politischen Philosophen der Gegenwart. Seine Kritik am modernen Ideal der individuellen Selbstverwirklichung und seine Arbeiten zur Anerkennung kultureller Minderheiten werden über Fächergrenzen hinweg beachtet. Der 82-Jährige wird der Richtung des Kommunitarismus zugerechnet; er vertritt Werte wie Gemeinsinn und Solidarität.

Artikelbild: Charles Taylor ist Unseld-Lecturer 2013

Die Unseld-Lecture, die in Kooperation mit dem Suhrkamp-Verlag und der Udo-Keller-Stiftung vom Tübinger Forum Scientiarum veranstaltet wird, soll den interdisziplinären Dialog fördern. Taylors öffentlicher Vortrag ist am Dienstag, 4. Juni, um 20.15 Uhr im Audimax der Neuen Aula.

Vom 3. bis 7. Juni hält der Philosoph, der in Montreal und Oxford lehrte, am Forum Scientiarum einen Meisterkurs für 20 Studierende und Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt. Zur Unseld-Lecture gehört auch eine öffentliche Disputation: In einem Podiumsgespräch diskutiert Taylor am 6. Juni um 20.15 Uhr im Audimax mit der Berliner Islamwissenschaftlerin Prof. Gudrun Krämer über Säkularisation in muslimischen Gesellschaften.

upf

25.05.2013 - 08:30 Uhr

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