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Es bleibt nur das Ausweichen auf den Fahrradweg

Busverkehrs-Test in der Mühlstraße: Das wird eng

Tübingen. Kaum mehr als eine Handbreit passte zwischen die Spiegel der Busse. In der Kurve am Lustnauer Tor wurde es eng. Der Fahrversuch am Montagabend in der fast fertiggestellten Tübinger Mühlstraße zeigte, dass die Busfahrer selbst bei Schrittgeschwindigkeit aufpassen müssen.

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Halten sie sich strikt an die Bordsteinbegrenzung der Fahrbahn, entsteht die Gefahr, sich zu touchieren. Bei 1200 Bussen täglich ein heikles Unterfangen. So testeten der Tübinger Stadtverkehr und das Stadtplanungsamt eine Variante: Der aufwärts fahrende Bus überfährt an der Biegung teilweise den Fahrradweg. Auch bei der zweiten Engstelle am Knick in der Mühlstraßen-Mitte könnten die Fahrzeuge über den Randstein ausweichen.

Diese Variante will die Stadt nun umsetzen. Metallscheiben rechtsseitig die ganze Passage hinauf gesetzt, sollen jene 50 Zentimeter markieren, die Busse bei Bedarf überfahren dürfen. „Damit die Radler wissen, dass sie diese Fläche nicht für sich alleine haben“, sagte OB Boris Palmer im Interview mit dem TAGBLATT. Er bedaure die Panne und die Folgen und trage die politische Verantwortung dafür. zie / Bild: Ulmer

24.11.2009 - 20:00 Uhr | geändert: 25.11.2009 - 10:57 Uhr
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