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Tierschutzaktion vor dem Uhlandbad

Blutverschmiert und frierend gegen Pelz

Fast nackt und blutverschmiert lag Pavel Leonidov am Samstag auf dem Bürgersteig vor dem Uhlandbad (Bild) – neben ihm ein abgezogener Pelz. Mit dieser Aktion machte der sich in Gründung befindende Verein „Tübingen für Tiere“ darauf aufmerksam, dass hiesige Modegeschäfte Fell verkaufen.

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Artikelbild: Blutverschmiert und frierend gegen Pelz

Tübingen. „Die Tiere werden dafür in engen, verschmutzten Käfigen gehalten und viele dann bei vollem Bewusstsein getötet“, sagte Thilo Hagendorff, Pressesprecher des Vereins. Die Platzwahl gegenüber vom Zinser war kein Zufall. „Das ist Tübingens prominentestes Beispiel für den Verkauf von Pelz – aber auch viele Geschäfte in der Innenstadt haben ihn im Angebot“, sagte Hagendorff.

Der blutige Anblick vor dem Uhlandbad zog Blicke auf sich: Die Tierschützer kamen mit vielen Passanten ins Gespräch und verteilten Infoflyer. Viele machten sich auch Sorgen um die Gesundheit von Leonidov.

Doch dieser lag nicht zum ersten Mal für solch eine Aktion zitternd auf dem Boden und hatte sich unter anderem mit kalten Duschen vorbereitet. Er sagte: „Für den Tierschutz friere ich gerne.“ sge / Bild: Faden

12.12.2011 - 08:30 Uhr
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