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Sturz auf der Flucht

Bei Verhaftung schwer am Kopf verletzt

Schwere Kopfverletzungen hat sich ein 35-Jähriger bei einem Fluchtversuch zugezogen, als ihn am Freitagvormittag Beamte der Tübinger Kripo vor dem Tübinger Hauptbahnhof festnehmen wollten.

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Hans-Jörg Schweizer
Tübingen. Fahnder der Kriminalpolizei hatten den 35-Jährigen um 11 Uhr vor dem Tübinger Hauptbahnhof kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Tübingen wegen Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz und im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt gesucht wird.

Als die Polizeibeamten den 35-Jährigen festnehmen wollten, ergriff der bis dahin kooperative Mann auf dem Weg zum Dienstfahrzeug unvermittelt die Flucht, so die gemeinsame Presseerklärung von Polizeidirektion und Staatsanwaltschaft. Beim Versuch, den Mann festzuhalten, kamen einer der Polizisten und der Flüchtende zu Fall. Der 35-Jährige sei dabei so unglücklich gestürzt, dass er schwere Kopfverletzungen erlitt und nach notärztlicher Versorgung stationär in die Klinik musste, so der Polizeibericht.

Als Ersatz für 100 Tage Restfreiheitsstrafe hätte der Mann am 3. Dezember eine Drogentherapie antreten sollen. Zu dieser Therapie ist er aber nicht erschienen. Deshalb wurde der 35-Jährige jetzt mit Haftbefehl gesucht.

Das Dezernat Sonderfälle der Landespolizeidirektion hat inzwischen die Ermittlungen übernommen. Am Freitag liefen erste Vernehmungen.
21.12.2012 - 15:43 Uhr | geändert: 21.12.2012 - 17:14 Uhr

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