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Vom Zug erfasst

69-Jähriger stirbt beim Überqueren der Gleise

Von einem Zug erfasst und tödlich verletzt wurde am Sonntagvormittag ein 69-jähriger Tübinger auf den Bahngleisen zwischen Eisenbahnstraße und Düsseldorfer Straße.

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Hans-Jörg Schweizer
Tübingen. Auf Höhe der Stuttgarter Straße (Zubringer zur B 27) wollte der Mann am Sonntagvormittag um 11 Uhr zusammen mit seiner Ehefrau auf freier Strecke die Bahngleise von der Eisenbahnstraße kommend zur Düsseldorfer Straße hin überqueren. Der Mann ging voraus. Als er das letzte der drei Gleise schon fast überquert hatte, wurde er von einem aus Richtung Reutlingen mit etwa 140 Stundenkilometern herannahenden Zug seitlich erfasst und weggeschleudert.

Dabei wurde der 69-Jährige so schwer verletzt, dass er trotz Reanimation noch an der Unfallstelle starb. Die Ehefrau des Mannes blieb unverletzt – erlitt aber einen Schock.

Der 46-jährige Lokführer hatte zwar noch eine Schnellbremsung eingeleitet, konnte aber nicht mehr verhindern, dass sein Zug den Mann erfasste. In den drei Zugteilen befanden sich 350 bis 400 Fahrgäste, von denen aber niemand verletzt wurde.

Der Zug fuhr mit den Passagieren dann weiter bis zum Tübinger Hauptbahnhof, wo ein Notfallmanager der Bahn dafür sorgte, dass die Fahrgäste weiter fahren konnten. An der Unglücksstelle waren zwei Notärztinnen und ein Rettungswagen des Roten Kreuzes im Einsatz.
23.12.2012 - 15:47 Uhr | geändert: 23.12.2012 - 18:38 Uhr

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