per eMail empfehlen


   

Eine gute Adresse für Kindergarten und Volkshochschule

Stadt will Rottenburger Prälatenhaus vom Land erwerben

Wenn 2013 die Neubauten zur Erweiterung des Bischöflichen Ordinariats fertig sind, kann die Diözesanverwaltung einige Gebäude in der Stadt, die sie jetzt belegt, räumen. Das so genannte Prälatenhaus an der Sprollstraße ist so ein Fall. 

Anzeige


Gert Fleischer

Rottenburg. Das dahinter stehende ockerfarbene Haus ist die Alte Realschule; darin befinden sich seit Jahren die Volkshochschule und der Kindergarten Gut Betha. Die Volkshochschule benötigt mehr Platz; sie ist auf sieben Stellen in der Stadt verteilt. Deshalb würde die Stadt das Prälatenhaus gern kaufen.

Artikelbild: Stadt will Rottenburger Prälatenhaus vom Land erwerben Die Stadt will das Prälatenhaus an der Rottenburger Sprollstraße (im Bild das weiße Gebäude) kaufen, wenn die Diözese auszieht. Bild: Fleischer

Es stammt aus den Zeiten, als die Diözese Rottenburg gegründet wurde (1821, der erste Rottenburger Bischof wurde 1828 ernannt). Damals gehörte das Haus dem König von Württemberg, heute dem Land. Die Diözese hatte und hat noch das Nutzungsrecht.

Bekäme die Stadt das Prälatenhaus, das auf seiner Rückseite Richtung Stadtgraben einen großen Garten hat, ließe sich der kirchliche Kindergarten Gut Betha dorthin umsiedeln. Schon hätte die Volkshochschule mehr Platz in der dann ganz von ihr nutzbaren Alten Realschule.

Dass die Stadt ein Haus kaufen will für einen kirchlichen Kindergarten, scheint nur auf den ersten Blick ungewöhnlich. Die unmittelbare Nachbarschaft neben der Volkshochschule ließe die Verwendung auch dafür zu.

Bei den Haushaltsberatungen gab es einen interfraktionellen Antrag von CDU, SPD, FDP, BfH / Die Linke, Grünen und Freien Bürgern, für kommendes Jahr 30.000 Euro bereitzustellen, um ein Gesamtkonzept zur Sanierung des Volkshochschulgebäudes zu entwickeln. Das ging ohne Gegenstimmen durch. Weitere 57.000 Euro stehen im Etat, um in der Alten Realschule das Dachgeschoss schalltechnisch zu sanieren.

Die WiR wollte zwar auch die 30.000 Euro zum Planen, aber die 57.000 für die Dachgeschosssanierung wollte sie aus dem Haushalt streichen. Das aber lehnten alle anderen Fraktionen ab.

29.12.2012 - 08:30 Uhr | geändert: 29.12.2012 - 08:37 Uhr

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Bildergalerien und Videos

Afrikafest in Tübingen

700 Jahre Bürgerwache Rottenburg

Dorfstraßenfest Kirchentellinsfurt

10. Tübinger Rosenfest

Der zehnte 24-Stundenlauf von Dettenhausen

Drei Tage umsonst und draußen: Das achte KuRT-Festival hat eröffnet

Grillen wie ein Profi

Tübingen fiebert mit der National-Elf im Finale

So feierten Tübingen und Reutlingen den WM-Titel

Hoch zu Ross: Die Stadtgarde feierte

Tübinger Fußballfans nach dem 7:1 im WM-Halbfinale Deutschland gegen Brasilien

Busfahrer-Warnstreik im Tübinger Stadtverkehr

Busfahrer-Streik im Tübinger Stadtverkehr

Fest im Französischen Viertel

In Dusslingen wurde der Acker gerockt

Spring- und Dressurreiten in Turnier-Vollendung

Im Laufschritt durch die Reutlinger Altstadt

Gräber über Gräbern: Die Sülchen-Ausgrabung in Rottenburg

Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Anzeige


Die Woche im Rückklick
Artikelbild: 51-Jähriger wird in Altingen von einer Kreuzotter gebissen

Wissen, was war

Die Woche vom 12. bis 18. Juli:Weltmeister-Jubel, Interview mit Die Partei-Stadtrat und ein mysteriöser Schlangenbiss

Aktive Singles auf
date-click
Anzeige


Zeitzeugnisse

Ein Haus mit schönen Töchtern

Die Neckarhalde galt als „reizvolle Lage mit schönen Gärten bis an den Fluß“. So beschrieb das SCHWÄBISCHE TAGBLATT in seiner Rubrik „Die Straße der Berühmtheiten“ die Neckarhalde in der Ausgabe vom 1. August 1947. Namentlich erwähnt wurde darin auch das Gebäude in der Neckarhalde 32, das andere Eigentümer hatte, bevor es 1931 in den Besitz der evangelischen Kirchengemeinde überging.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion