27.12.2012 Drucken Empfehlen
 per eMail empfehlen


   

360-Grad-Panorama: Blick in die engste Straße

Reutlingen kämpft weiter um den Weltrekord

Reutlingen kämpft weiter um seinen Rekord mit der engsten Straße der Welt. Denn die marode Mauer eines Hauses bedroht den schmalen Durchgang.

Anzeige


dpa
360-Grad-Panorama: Die Spreuerhofstraße ist die engste Straße der Welt

Reutlingen. Zwar konnte die Stadt im Jahr 2012 anders als erhofft noch keine Lösung für die marode Spreuerhofstraße präsentieren. Trotzdem ist der zuständige Finanzbürgermeister Peter Rist optimistisch. «Die Straße wird auf keinen Fall so eng, dass keiner mehr durchkommt», verspricht er. Das nur 31 Zentimeter breite Gässchen ist für Reutlingen seit dem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde vor fast sechs Jahren ein wichtiger Tourismus-Magnet geworden. Doch eines der beiden Gebäude, zwischen denen der schmale Durchgang hindurchführt, ist zunehmend baufällig.

Seit Wochen laufen Gespräche mit dem Besitzer des Gebäudes und mit potenziellen Investoren. «Aber der Eigentümer hat uns versichert: Egal was passiert, das Gebäude wird nicht einstürzen», sagt Tanja Ulmer, Geschäftsführerin der Stadtmarketing-Gesellschaft. Sie hatte im vergangenen Sommer als erste die Alarmglocken für das Kleinod geläutet. Wann die Stadt eine Entscheidung präsentieren kann, ist aber noch unklar.

Entstanden ist die Gasse vor fast 300 Jahren nach einem großen Stadtbrand. Beim Wiederaufbau wurde ein Haus direkt am anderen gebaut. Wer von einer Straße in die nächste wollte, musste oft um den ganzen Häuserblock herumlaufen. Doch an einer Stelle hatten die Menschen eine Idee: Sie ließen zwischen zwei Häusern einen kleinen Durchgang - so entstand die Spreuerhofstraße. Auch heute noch nutzen die Reutlinger den Durchgang in ihrem Alltag als Abkürzung.

27.12.2012 - 11:30 Uhr | geändert: 28.12.2012 - 11:40 Uhr

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Bildergalerien und Videos

Mobil ohne Auto 2014 im Neckar-Erlebnis-Tal

Umbrisch-Provenzalischer Markt in Tübingen 2014

Tübinger Erbe-Lauf 2014

Demonstration gegen Tierversuche

Primaten, Proteste, Palmer

Die drei Lieblingsorte der Kirchentellinsfurter Bürgermeisterkandidaten: Bernd Haug

Die drei Lieblingsorte der Bürgermeisterkandidaten: Petra Kriegeskorte

TV Derendingen schlägt SV03 Tübingen 4:1 Millipay Micropayment

Ammerbucher Fliegerfest 2014

Stadtfest in Mössingen: Erst feucht, dann fröhlich

Horst Raichle, Bürgermeisterkandidat Kirchentellinsfurt

Trailer zum Poltringer Fliegerfest 2014

SV Seebronn schlägt SV Hailfingen 5:1 Millipay Micropayment

Die Dirndlknacker in Hirrlingen

Walter Tigers präsentieren das neue Team

SSC Tübingen schlägt TSG II mit 5:1 Millipay Micropayment

Toter und Totalschäden: Ein Massencrash zum Üben

Friedrichstraße feiert ihr neues Gesicht

Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Anzeige


Die Woche im Rückklick
Auf solchen Booten kommen die Flüchtlinge nach Italien. Wer diese Fahrt überlebt, braucht dringend ...

Wissen, was war

Die Woche vom 13. bis 19. September: Flüchtlinge hinters Landratsamt und weiter Debatte um Tübinger Tierversuche

Aktive Singles auf
date-click
Anzeige


Zeitzeugnisse
Anton Schäfle in Uniform. Das Bild entstand Anfang Februar 1917.

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion