per eMail empfehlen


   

Binea mit Speed-Dating in Stadthalle

Bildungsmesse Neckar-Alb mit 106 Ausstellern

Am 1. und 2. Februar lädt die Bildungsmesse Neckar-Alb (Binea) erstmals in die Stadthalle. Bis zu 6000 Besucher werden zur großen Schau der Aus- und Weiterbildung erwartet.

Anzeige


Thomas de Marco

Reutlingen. 106 Aussteller präsentieren sich auf einer Fläche von 965 Quadratmetern. „Wir waren sofort ausgebucht, das ist eine irre Entwicklung“, sagt Stephan Allgöwer vom Messeteam Solutioncube. Dabei konnten gar nicht alle Interessenten berücksichtigt werden.

Information und Beratung: Die Bildungsmesse Binea richtet sich Anfang Februar wieder an Besucher im ... Information und Beratung: Die Bildungsmesse Binea richtet sich Anfang Februar wieder an Besucher im Alter von 15 bis 99 Jahren, die sich für Aus- und Weiterbildung interessieren.Bild: Binea

Ursprünglich war die Binea mit überwiegend lokalen Ausstellern gestartet, mittlerweile interessieren sich auch mehr und mehr große Unternehmen für diese Messe. So sind diesmal erstmals der Lebensmittel-Discounter Lidl und Deichmann-Schuhe vertreten.

Neu ist auch das „Speed-Dating“, bei dem insgesamt 24 Unternehmen Jugendliche jeweils individuell für zehn Minuten informieren. Unter dem Motto „Jugend für Jugend“ sprechen Auszubildende über ihre Betriebe und ihre Erfahrungen, bei „1000 und Deine Chance“ bieten junge Unternehmer Perspektiven für benachteiligte Jugendliche.

Die Angebote der Aussteller sind in fünf Kategorien sortiert: Übergeordnete Institutionen von Agentur für Arbeit bis zu den Kammern, weiterführende Ausbildung nach der Schule, Auslandsaufenthalte und Angebote in sozialen Einrichtungen, betriebliche Ausbildung sowie Weiterbildung. „Wir wollen die Ausbildung attraktiver darstellen, um Schüler schneller dafür zu gewinnen, damit sie nicht ihren Ausbildungsbeginn mit dem Besuch weiterführender Schulen hinauszögern“, sagt Birgit Jahn, Pressesprecherin der Reutlinger Agentur für Arbeit. Wer Talent habe, solle selbstverständlich auf diese Schulen. „Aber viele sind eben auch damit überfordert.“

Die Durchlässigkeit im Berufsleben werde immer besser, betont Achim Kühne-Henrichs, Leiter des Regionalbüros vom Netzwerk Fortbildung Neckar-Alb, und wirbt für Weiterbildung. „Die Kurzformel lautet: Weiterbildung bringt mehr Geld, mehr Glück und mehr Gesundheit“, sagt er. Das Binea-Budget beziffert Allgöwer vom Messeteam auf 87 000 Euro netto durch Standmieten und Sponsoren. 70 Prozent davon würden in die Schau investiert. Die Stadt habe ihren Zuschuss erhöht, da die Binea sonst wegen der wesentlich höheren Gebühren für die Stadthalle keine Chance mehr gehabt hätte. „Wir müssen der Stadt dankbar sein. Aber es wäre auch eine politisch schlechte Aussage gewesen, wenn die Binea ausgefallen wäre“, betont Allgöwer. Allerdings steht der Messe der Kleine Saal nicht zur Verfügung. Der frühere Hallenmanager Volker Schmidtke hatte ihn für den 1. Februar bereits mit einer Konzertveranstaltung belegt.

Benachteiligte Jugendliche stehen im Fokus
Eine Podiumsdiskussion am Donnerstag, 31. Januar, 18.30 Uhr, im Jugendcafé Reutlingen am Federnseeplatz zum Thema „Benachteiligte Jugendliche“ macht den Auftakt zur Binea. Eröffnet wird die Messe, die keinen Eintritt kostet, am Freitag, 1. Februar, 8.30 Uhr, in der Stadthalle von Finanzbürgermeister Peter Rist. 106 Aussteller informieren am Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Samstag von 9 bis 16 Uhr. Der Freitag gilt als Schultag, viele Klassen besuchen die Messe. Am Samstag kommen vor allem Erwachsene, darunter viele Eltern mit oder ohne Kinder. Schwerpunkte der Weitebildung sind: Berufsspezifische Angebote, Fremdsprachen, Umgang mit Computer, Softskills (Haltung, Umgangsformen, Teamarbeit) sowie Gesundheit.


23.01.2013 - 08:30 Uhr | geändert: 23.01.2013 - 16:56 Uhr

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung von Artikeln.

Anzeige

(c) Alle Artikel, Bilder und sonstigen Inhalte der Website www.tagblatt.de sind urheberrechtlich geschützt. Eine Weiterverbreitung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags Schwäbisches Tagblatt gestattet.

Bildergalerien und Videos

Die drei Lieblingsorte der Bürgermeisterkandidaten: Petra Kriegeskorte

TV Derendingen schlägt SV03 Tübingen 4:1 Millipay Micropayment

Ammerbucher Fliegerfest 2014

Stadtfest in Mössingen: Erst feucht, dann fröhlich

Horst Raichle, Bürgermeisterkandidat Kirchentellinsfurt

Trailer zum Poltringer Fliegerfest 2014

SV Seebronn schlägt SV Hailfingen 5:1 Millipay Micropayment

Die Dirndlknacker in Hirrlingen

Walter Tigers präsentieren das neue Team

SSC Tübingen schlägt TSG II mit 5:1 Millipay Micropayment

Toter und Totalschäden: Ein Massencrash zum Üben

Friedrichstraße feiert ihr neues Gesicht

Rallye von Rottenburg in den Orient

Die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Kirchentellinsfurt | Christine Falkenberg

Adebar ist wieder da: Störche sammeln sich im Kreis

Kreisliga A: Altingen schlägt Lustnau 3:2 Millipay Micropayment

Beachparty in Oberndorf: Bei 15 Grad in den Heuballen-Pool

Das Brunnenwasserfest in Bildern

Anzeige


Nachrichten aus ...
ReutlingenWannweilPliezhausenWalddorfh�slachAmmerbuchT�bingenDettenhausenKirchentellinsfurtKusterdingenGomaringenDusslingenOfterdingenMössingenNehrenBodelshausenHirrlingenNeustettenRottenburgStarzachHorb
Anzeige


Die Woche im Rückklick
Ein Versuchsaffe hat sich den Schädel blutig gekratzt.Bild: Soko Tierschutz/BUAV

Wissen, was war

Die Woche vom 6. bis 12. September: Betreuerin stürzt am Lichtenstein in den Tod, Mann vergeht sich an Stute, Kritik an Affenversuchen

Aktive Singles auf
date-click
Anzeige


Zeitzeugnisse
Anton Schäfle in Uniform. Das Bild entstand Anfang Februar 1917.

„Ich habe nämlich erbärmlich Hunger“

Der 18-jährige Musketier Anton Schäfle hat seinen Eltern seit seiner Ausbildung zum Soldaten im November 1916 bis zu seinem Fronteinsatz im Juni 1917 Briefe und Feldpostkarten geschickt. Die Wannweilerin Claudia Treutlein hat die Texte entziffert, fehlende Informationen recherchiert, alles dem TAGBLATT für die Veröffentlichung überlassen. Briefe und Karten sind ein Zeugnis des Hungers, den die Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front erleiden mussten. Nicht nur deshalb konnte sich Anton Schäfle für den Ersten Weltkrieg nicht begeistern; der Hof daheim war ihm viel wichtiger.

Anzeige


Ihr Kontakt zur Redaktion