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Vor 50 Jahren zogen die ersten in Orschel-Hagen ein

6600 Menschen leben in der Gartenstadt im Norden

Im Jahr 1961 zogen die ersten Bewohner in die entstehende Gartenstadt im Norden Reutlingens ein. Aus der nüchternen Nachkriegssiedlung ist längst ein attraktives Wohnquartier entstanden. 50 Jahre Orschel-Hagen sollen nun mit einer Festwoche gefeiert werden.

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Bernd Ulrich Steinhilber
Auch Eigenheime mit gepflegten Vorgärten prägen das Bild von Orschel-Hagen. Im Hintergrund die ... Auch Eigenheime mit gepflegten Vorgärten prägen das Bild von Orschel-Hagen. Im Hintergrund die Katholische Kirche St.Andreas mit ihrem markanten Turm (links) und die Spitze der evangelische Jubilatekirche. Bild: Haas

Reutlingen. Die „Interessengemeinschaft Einkaufen und Leben in Orschel-Hagen“ (Igeloh) hat zum Jubiläum ein umfangreiches Programm ausgearbeitet, beginnend mit einer städtebaulichen Foto-Ausstellung zur Entstehungsgeschichte der Gartenstadt. Sie wird am Sonntag, 26. Juni, 11.15 Uhr in der Jubilatekirche von der Ersten Bürgermeisterin Ulrike Hotz eröffnet. Dazu hält Prof. Franz Pesch vom Städtebau-Institut der Universität Stuttgart den Festvortrag.

Eine Woche später folgt am Samstag, 2. Juli, „das eigentliche Jubiläumsfest“. Nach dem Frühschoppen um 11 Uhr, wird es um 12.45 Uhr von Oberbürgermeisterin Barbara Bosch und GWG-Geschäftsführer Karl-Heinz Walter auf dem Dresdner Platz eröffnet. Dem schließt sich um 15 Uhr eine von Walter geführte Radtour an. Von 19 Uhr bis 22 Uhr wird mit DJ Ossi gefeiert. Schließlich klingt die Festwoche am Sonntag, 10 Uhr, mit einem ökumenischen Abschlussgottesdienst und dem sich um 11 Uhr anschließenden Frühschoppen sowie einer Besichtigung der Fotoausstellung aus.

Acht Tage lang Festprogramm

Doch schon die ganze Woche über werden Tag für Tag Jubiläumsangebote gemacht, worüber sich die 6600 Orschel-Hagener ausführlich in einer Festschrift informieren können. In einer Auflage von über 3000 Exemplaren wurde sie an alle Haushalte verteilt und liegt jetzt noch in den Geschäften der Gartenstadt aus.

So bietet Karl-Heinz Walter schon am Montag, 27. Juni, 14.30 Uhr, vom Dresdner Platz aus erstmals die einstündige Radtour durch das Quartier an. Von 15 Uhr bis 18 Uhr lädt der „Kreis der Älteren“ zu einem Tanznachmittag ins Haus der Begegnung.

Wer etwas über die Anfänge der Gartenstadt erfahren will, sollte sich am Dienstag, 28. Juni, 14 Uhr ebenfalls im Haus der Begegnung einfinden, wo ältere Orschel-Hagener aus den Anfangszeiten des Quartiers berichten. Am Mittwoch, 29. Juni, 14.30 Uhr bis 17 Uhr, lädt der Aktivitätsspielplatz zum Klettern am Turm. Um 17.30 ist Gottesdienst in der katholischen Kirche Am Donnerstag, 30. Juni, 14.30 Uhr, bietet Karl-Heinz Walter wieder eine Radtour an.

Am Freitag, 1. Juli, lädt die evangelische Kirche um 14.30 Uhr zu einem freien Spielnachmittag auf den Dresdner Platz ein, und von 15 Uhr bis 20 Uhr machen die Pfadfinder der katholischen Kirche Programm.

Die Fotoausstellung in der evangelischen Kirche hat während der Festwoche zu folgenden Zeiten geöffnet: am Dienstag, 28. Juni, von 16 Uhr bis 19 Uhr, am Mittwoch von 18 Uhr bis 21 Uhr, am Donnerstag von 15 Uhr bis 18 Uhr, am Freitag, 1. Juli, von 9 Uhr bis 12 Uhr, am Samstag, 2. Juli, von 15 Uhr bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 3. Juli, von 11 Uhr bis 12.30 Uhr.

Edeltraut Stiedl und Hannes Höltzel von der Bürgerinitiative Igeloh ließen denn bei einem Pressegespräch auch keinen Zweifel daran, dass sich die Gartenstadt Orschel-Hagen in 50 Jahren zu einem lebenswerten Wohnquartier entwickelt hat und die Festwoche der lebendige Ausdruck des Orschel-Hagener Lebensgefühls sei.

„Es gibt hier wirklich alles“, sagte Stiedl und zählte eine lange Liste von Einrichtungen auf: Allgemeinärzte, Frauenarzt, Zahnärzte, Physiotherapie, Friseure, Blumenladen, Bücher und Schreibwaren, Getränkehandel, Metzger, Lebensmittelladen, Bäcker, Fußpflege, Hallenbad, Gaststätten, Apotheke, Schulen, eine Musikschule, ein Jugendhaus. Stiedl: „Die Infrastruktur kann gar nicht besser sein.“

22.06.2011 - 08:30 Uhr

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