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Tübingen

Über den rechten Terror

Um die Hintergründe der rechtsradikalen Terrormorde geht es am Donnerstag, 16. Februar, in einem Vortrag.

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Tübingen. Bundesweit herrscht Entsetzen über den rechtsradikalen Terror: Wie konnte es passieren, dass rechte Gewalttäter unerkannt zehn Jahre lang Morde begehen konnten? Eine Erklärung versucht der Politikwissenschaftler Prof. Armin Pfahl-Traughber in einem Vortrag am Donnerstag, 16. Februar, um 18.15 Uhr im Hörsaal 10 der Neuen Aula. Sein Thema: „Der Rechtsterrorismus aus dem Verborgenen: Die Serienmorde des ,Nationalsozialistischen Untergrundes‘“. Pfahl-Traughber zählt zu den profiliertesten Antisemitismus- und Extremismusforschern in Deutschland.

Er arbeitete zehn Jahre lang im wissenschaftlichen Dienst des Bundesamts für Verfassungsschutz. Seit 2004 ist er Professor an der Bundes-Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung in Brühl. Er ist Herausgeber des „Jahrbuchs für Extremismus- und Terrorismusforschung“. Zu seinen Veröffentlichungen zählt das Buch „Rechtsterrorismus in der Bundesrepublik“. Nach Tübingen hat ihn der Lehrstuhl „Vergleichende Politikwissenschaft und Europäische Integration“ des Instituts für Politikwissenschaft der Universität eingeladen.

11.02.2012 - 18:57 Uhr

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