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Tübingen

Tumult nach Gerichtsurteil

Tübingen. Zu einem kurzzeitigen Tumult kam es am Donnerstagnachmittag im Saal des Tübinger Landgerichts, nachdem dort die 2. Große Strafkammer zwei Angeklagte zu hohen Freiheitsstrafen wegen Betrugs verurteilt hatte. Einer der Angeklagten beschimpfte seinen Komplizen, weil ihn dessen Aussagen angeblich ins Gefängnis brachten.

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Die beiden aus dem Raum Frankfurt stammenden Männer wurden bereits im Sommer 2009 vor dem Landgericht im Rahmen der selben Tatserie verurteilt. Sie hatten gezielt ältere Personen angegangen, die in der Türkei Teppiche gekauft hatten und an ihre Heimatanschrift schicken ließen.

Die gutgläubigen Opfer wurden jeweils um mehrere 10 000 Euro gebracht. Weitere vor zwei Jahre angeklagte Betrügereien wurden jetzt verhandelt. Daraus bildete das Gericht Gesamtstrafen: Im einen Fall vier Jahre und vier Monate, im anderen sechs Jahre Freiheitsstrafe.

11.02.2012 - 09:44 Uhr

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