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Stuttgart

Stuttgart 21: Grubes Angebot stößt auf Skepsis

Nach den Massen-Demonstrationen gegen Stuttgart 21 hat sich Bahnchef Rüdiger Grube am Samstag dazu durchgerungen, den Kritikern einen "Runden Tisch" anzubieten, um über das Milliarden-Projekt zu reden. Doch die Kritiker stellen Bedingungen.

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ede

Jetzt haben die Taktierer das Wort: Bahnchef Rüdiger Grube warf am Samstag den Stuttgart 21-Kritikern nicht den Fehdehandschuh, aber einen "Runden Tisch" vor die Füße. Man könne miteinander reden, sagte er, aber ohne Vorbedingungen. Während die Grünen Bereitschaft signalisierten, stößt die Idee bei anderen Gegnern des Bahnprojekts auf Skepsis.

Denn die stellen nun Vorbedingungen. Laut Spiegel Online fordert die Bürgerinitiative "Leben in Stuttgart" erst einmal einen Baustopp, dann wolle man an einem Spitzentreffen teilnehmen. Die Parkschützer bezweifelten, dass Grubes Gesprächsangebot ernst gemeint sei.

Tübingens OB Boris Palmer meinte laut Spiegel Online, ohne Baustopp gehe der Protest eben weiter. Er lehne Grubes Einladung zum gegenseitigen Austausch nicht rundweg ab. Solch ein Angebot dürfe man nicht ausschlagen, soll Palmer gesagt haben. Winfried Kretschmann, Fraktionschef der Grünen im baden-württembergischen Landtag, war auch angetan von Grubes Idee: Die Gesprächsbereitschaft von Grube komme spät, aber nicht zu spät, soll er gesagt haben.

29.08.2010 - 23:43 Uhr | geändert: 04.09.2010 - 09:34 Uhr
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