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Flughafen Stuttgart

"Sprengstoff in der Unterhose" - Urlaub geplatzt

Der geplante Familienurlaub eines 42-Jährigen nach Ägypten endete am Dienstagmorgen abrupt am Flughafen Stuttgart. Er habe Sprengstoff in der Unterwäsche, sagte er.

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Als der Mann mit seiner Frau und seinem Kind an der Sicherheitskontrolle stand, ließ er die Bemerkung fallen, dass er Sprengstoff in seiner Unterwäsche hätte. Bei der Nachfrage des Sicherheitspersonals bestätigte der Mann glaubhaft diese Aussage.

Da kam die Polizei und nahm den Mann vorläufig fest. Sie durchsuchte ihn, fand jedoch keinen Sprengstoff. Das Luftfahrtunternehmen handelte konsequent und schloss die komplette Familie von der Beförderung aus.

Folge: Urlaub geplatzt, keine Rückerstattung der bereits bezahlten Reise und eine Strafe durch das Ordnungsamt. Als Bußgeld kann von dort bis zu 1.000 Euro Strafe erhoben werden. Die Höhe der Polizeikosten für den Einsatz wird derzeit noch geprüft.

Bei der Polizei zeigte sich der Mann später einsichtig: Hätte er dort auf seiner Behauptung beharrt, würde ihm noch ein Strafverfahren drohen, bei dem sogar eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren möglich gewesen wäre.

05.01.2010 - 13:54 Uhr | geändert: 05.01.2010 - 17:44 Uhr
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