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Lauda

Polizei sucht Mörder eines Antiquitätenhändlers

Eine Woche nach dem Gewaltverbrechen an einem 70 Jahre alten Antiquitätenhändler in Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis) ist über die Hintergründe der Tat nichts bekannt.

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dpa

Lauda. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, geht die 30-köpfige Sonderkommission derzeit weit über 100 Spuren nach. Dabei werde jeder noch so kleine Hinweis verfolgt, der eine Spur auf den oder die Täter liefern könnte, sagte ein Polizeisprecher.

Der Antiquitätenhändler wurde am Mittwoch vergangener Woche tot in seiner Wohnung gefunden. An der Leiche gab es «Spuren von Gewalteinwirkungen». Ein Bekannter hatte die Polizei alarmiert, weil er zwei Tage nichts von dem 70-Jährigen gehört hatte.

Am Anwesen des Getöteten im Ortsteil Unterbalbach setzte die Polizei die vergangenen Tage ihre umfangreichen Untersuchungen fort. Die Soko wird dabei durch Experten des Landeskriminalamtes Stuttgart unterstützt. Das Anwesen des Getöteten war bereits früher das Ziel von Einbrechern. Am vergangenen Freitag hatten Einheiten der Polizeidirektion und der Bereitschaftspolizei großflächig das Gebiet um den Tatort abgesucht.

Die Polizei geht davon aus, dass der Antiquitätenhändler zuletzt am Dienstag (18. Dezember) gegen 18 Uhr lebend gesehen wurde. Später muss es dann zum Zusammentreffen mit dem oder den Tätern gekommen sein.

26.12.2012 - 16:48 Uhr | geändert: 26.12.2012 - 17:41 Uhr

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