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Tübingen

Hybride Loks für Zollernbahn?

Tübingen. Die hiesigen Befürworter von Stuttgart 21, allen voran die Reutlinger Industrie- und Handelskammer, haben ihr Plädoyer für das Milliardenprojekt stets mit der Forderung nach einer baldigen Elektrifizierung der Zollernbahn von Tübingen nach Ebingen verknüpft.

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Ansonsten nämlich dürften die von Dieselloks angetriebenen Züge aus dem Tübinger Süden künftig nicht mehr bis zum neuen Stuttgarter Tiefbahnhof durchrollen. Möglicherweise geht es aber auch anders – ohne elektrische Oberleitungen.

Wie Verkehrsministerin Tanja Gönner gestern gegenüber dem Konstanzer „Südkurier“ erklärt hat, denkt sie neuerdings auch an den Einsatz von Hybrid-Lokomotiven, die je nach Bedarf mit Diesel- und mit Akku-gespeisten Elektromotoren angetrieben werden können.

Dabei verwies sie auf „erfolgversprechende S-Bahn-Projekte“ wie zum Beispiel in Hamburg, wo Hybrid-Loks bereits zum Einsatz kommen. Ob diese billigere Lösung auch für die Zollernbahn infrage kommt, soll laut Gönner nun geprüft werden.

11.02.2011 - 08:30 Uhr

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